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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

23.07.2010

Sinkende Boni für Führungskräften in der Chemischen Industrie


Die Wirtschaftskrise hat sich auf die Einkommen der Führungskräfte ausgewirkt. Die variablen Bezüge sanken im Vergleich zum Vorjahr im Schnitt um 13 Prozent.

Zu diesem Ergebnis kommt die jährliche Einkommensumfrage des Verbandes VAA - Führungskräfte Chemie. Rund 5.600 Führungskräfte in der chemischen Industrie in Deutschland haben sich beteiligt. Die Umfrage zeigt: Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat sich 2009 deutlich auf die variablen Bezüge der Führungskräfte ausgewirkt. Diese gingen gegenüber dem Vorjahr im Schnitt um 13 Prozent beziehungsweise 1.800 Euro zurück.

Bei den Fixgehältern war ein Anstieg um durchschnittlich drei Prozent zu verzeichnen. Das Gesamteinkommen der Führungskräfte ist 2009 um ein Prozent gestiegen. So verdiente eine 40-jährige Führungskraft mit Hochschulausbildung und 14 Berufsjahren in entsprechend verantwortungsvoller Position im letzten Jahr durchschnittlich knapp 90.000 Euro.

Die Unternehmensgröße ist ein entscheidender Faktor für die Höhe des Gesamteinkommens. In Großunternehmen mit mehr als 10.000 Mitarbeitern liegen die Gesamteinkommen rund 26 Prozent über denen in kleinen Unternehmen mit weniger als 1.000 Mitarbeitern. Mit zunehmenden Berufsjahren steigt das Gesamteinkommen. Zwischen dem 5. und 25. Berufsjahr erhöht es sich um durchschnittlich 3.000 Euro jährlich.

Der Vergleich zwischen Frauen und Männern zeigt, dass die Gesamteinkommen bis zum 11. Berufsjahr auf gleichem Niveau liegen. Ab dem 12. Berufsjahr bildet sich eine Schere aus und die Einkommen der Frauen liegen unter denen der Männer. Im 15. Berufsjahr verdienen Männer im Schnitt bereits 10 Prozent mehr, im 20. Berufsjahr wächst der Unterschied auf 19 Prozent an.

Quelle: Verband angestellter Akademiker und leitender Angestellter der chemischen Industrie (VAA)




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