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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

28.06.2010

Das Taschentuchlabor - Impulszentrum für Integrierte Bioanalyse (IZIB): Erstes öffentliches Statusseminar


Am 29. Juni 2010 findet das erste öffentliche Statusseminar des Projekts "Das Taschentuchlabor - Impulszentrum für Integrierte Bioanalyse" im Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik (Potsdam) statt. Damit besteht die Möglichkeit, neben ersten Projektergebnissen, auch einen tieferen Einblick in die Nutzung von Mikrostrukturen für eine Pathogenerkennung zu erhalten.

Die Forschung im Bereich der In-vitro-Diagnostika konzentriert sich bisher vor allem auf die Entwicklung sogenannter "Lab-on-Chip"-Systeme: Labore, die nur Scheckkarten-klein in der Hosentasche Platz finden und ganze chemische Analysen durchführen können. Obwohl diese Systeme noch nicht auf dem Markt angekommen sind, wird bereits an der nächsten Generation der Diagnostik geforscht - die molekular integrierte Analyse, die sich in einen Zwirnfaden einspinnen und in Textilien oder Hygienetüchern verarbeiten lassen soll: ein "Taschentuchlabor". Daher arbeiten im gleichnamigen Projekt vierzehn Partner aus Wissenschaft und Industrie an der Entwicklung von neuartigen Biosensoren, mit denen Krankheitserreger sofort und ohne komplizierte Aufreinigung detektiert werden können. So sollen biochemische Bindungsreaktionen ohne Umwege sichtbar und für die Diagnostik nutzbar gemacht werden. "Das Taschentuchlabor - Impulszentrum für Integrierte Bioanalyse" wird vom BMBF im Rahmen der Initiative "Spitzenforschung und Innovation in den neuen Ländern" gefördert.

Quelle: idw/Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik (IBMT)




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