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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

28.05.2010

Neue und schnelle Methode zur Bestimmung des Gehaltes an Hydroxyprolin in Fleisch- und Wurstwaren


In der fleischverarbeitenden Industrie ist die Bestimmung des Hydroxyprolingehaltes (exakter L-4-Hydroxyprolin) ein wichtiger Parameter für die Qualitätskontrolle. Um den minderwertigen Bindegewebsanteil zu bestimmen, bestimmt man den Hydroxyprolingehalt , da diese α-Aminosäure nur in Kollagen und damit maßgeblich in Sehnen-, Knochen-, Knorpel- und Hautteilen vorkommt. Ein hoher Gehalt an Hydroxyprolin gilt daher als Indiz für eine erhöhte Verwendung minderwertiger Rohstoffe.

Klassisch wird der Bindegewebsanteil so bestimmt, das zwischen 2 und 5 g Fleisch und Fleischerzeugnisse eingewogen werden und diese Matrix in mindestens 8 Stunden, häufig sogar bis zu 16 Stunden in einem Glasgefäß mit Salzsäure (selten auch mit Schwefelsäure) bei Siedehitze gekocht wird.

Zur Erleichterung der Arbeit, zur Erhöhung des Probendurchsatzes und vor allem zur Beschleunigung der Analyse wurde von CEM als Pionier und Marktführer in der Mikrowellen-Labortechnik diese Arbeitsvorschrift auf das Mikrowellengerät MarsXpress hin übertragen.

Die Übertragung dieser Applikation hin auf das Aufschlußsystem Mars XPress geht exakt nach dieser Vorschrift vor. Nach eingehender Opimierung aller Parameter konnte eine Zeitverkürzung auf 30 min. erreicht werden. Es können zeitgleich bis zu 40 Proben bearbeitet werden. Ein weiterer Vorteil dieser Metode im MarsXpress liegt in mit einem Minimum an Platz- und Handhabungsaufwand.

Quelle: CEM GmbH




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