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05.05.2010

NASA-Studie zur Zellgesundheit während eines Weltraumfluges mit Hillfe von BINDER CO2-Inkubatoren


Während des Fluges des Space Shuttle Discovery, das im April zur Erde zurückkehrte, wurden zwei Experimente durchgeführt, die Teil einer umfangreichen Studienreihe waren. Die Studien sollen aufzeigen, wie Zellen unter Mikrogravitation infiziert werden und sich erneuern können. Für künftige Astronauten bei Langzeitmissionen, die wissen müssen, wie Wunden heilen und Zellen im All infiziert werden, ist es wichtig, zu erfahren, wie ein Raumflug das Zellwachstum beeinflusst und Zellen Infektionen abwehren.

Die Experimente Space Tissue Loss (STL) während der Mission STS-131 umfassten eine Studie darüber, wie Stammzellen von Mäusen sich zu speziellen Gewebetypen entwickeln bzw. im All "differenzieren". Ein zweites biologisches Experiment der STS-131 untersuchte mithilfe pathogener Bakterien die Infektion menschlicher Zellen während des Fluges und wird den Einfluss der Mikrogravitation auf die Zellreaktionen auf Salmonellen-Infektionen aufzeigen. BINDER Inc., die nordamerikanische Tochter der BINDER GmbH, hat dem Team für die Durchführung der Studien zwei CB 150 CO2-Inkubatoren geliehen. Die Inkubatoren wurden zur Vorwärmung, Entgasung und Aufbewahrung der Flug- und Bodenkontroll-Flüssigkeitsbeutel verwendet, die mit Gewebekulturmedien und Fixiermitteln gefüllt waren. Eine derartige Aufbewahrung war für den Erfolg der Mission von entscheidender Bedeutung, da der pH-Wert des auf dem Flug eingesetzten Mediums konstant gehalten werden musste. Das Medium musste vorgewärmt sein, weil es in den Bioreaktoren direkt über die Zellen fließen würde, und eine Entgasung war erforderlich, um Luftblasen zu vermeiden, die die Flüssigkeitsströmung in den Leitungen blockieren könnten.

"Die Inkubatoren funktionierten einwandfrei," erklärte Kevin Sato, STL Project Scientist (Wissenschaftler des STL-Projekts) bei Lockheed Martin am Ames Research Center der NASA, der mit den Forschern bei diesem Projekt zusammenarbeitete. "Wir konnten die BINDER Inkubatoren problemlos einrichten und sparten durch die voll automatisierte interne Heißluftsterilisation, anstelle einer manuellen Reinigung und Sterilisation, viel Zeit. Eine Keimzahlanalyse nach dem Sterilisationsverfahren deckte weder bakterielles noch Pilzwachstum in den Inkubatoren auf. Dank ihrer herausragenden Eigenschaften und der dadurch erzielten guten Leistungen sind die CB 150 Inkubatoren von BINDER die idealen Geräte für die unterschiedlichsten Anwendungen der Zellkultivierung. Die Leistungsmerkmale wie Heißluftsterilisation bei 180 °C, stabile pH-Werte dank driftfreiem Infrarot-CO2-Messsystem, ausgezeichnete Temperaturmessgenauigkeit und -dynamik sowie kondensationsfreier Innenraum auch bei hoher Luftfeuchtigkeit garantieren bestmögliches Zellwachstum.

"Das Raumfahrtprogramm hat große technologische Fortschritte gemacht und uns und unseren Kindern die aufregende Welt der Wissenschaft näher gebracht," sagte Uwe Ross, Präsident von BINDER Inc. "Wir freuen uns sehr, dass unsere Inkubatoren im Kennedy Space Center eingesetzt werden, und sind sehr stolz auf deren Leistung in Experimenten, die für die Zukunft der Raumfahrt maßgeblich sind."

Quelle: BINDER GmbH




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