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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

20.04.2010

Authormapper: Kostenfreie Website ermittelt Forschungstrends und -profile aus Zeitschriftenartikeln und Büchern


Springer Science+Business Media hat sein Webangebot "AuthorMapper" erweitert. Auf der Suchplattform können ab sofort neben den drei Millionen Zeitschriftenartikeln auch Daten aus über 742.000 Buchkapiteln bzw. 29.000 eBooks aus den unterschiedlichsten Fachgebieten durchsucht werden. Vor einem Jahr war Springer mit AuthorMapper gestartet, dabei konnte jedoch nur auf die Zeitschriften von Springer und BioMed Central zugegriffen werden. AuthorMapper ist eine frei zugängliche Plattform, auf der unterschiedliche Profile zu wissenschaftlichen Themen und Forschungstrends ermittelt werden können, beispielsweise wo Wissenschaftler auf einem bestimmten Forschungsgebiet tätig sind oder in welchen Forschungseinrichtungen an welchen Themen wissenschaftlich gearbeitet wird.

Mit AuthorMapper kann eine Vielzahl von Suchoperationen nach Stichwortfeldern oder Top 5-Balkendiagrammen in den unterschiedlichen Suchkategorien durchgeführt werden. Geografische Ergebnisse lassen sich auf einer interaktiven Weltkarte darstellen. Die verfeinerte Suchfunktion ermöglicht außerdem ein detaillierteres Fragen nach Fachgebiet, Institution, Zeitschriftentitel und Autorenname.

Mit den Ergebnissen lassen sich neue und alte Forschungstrends an einem Zeitstrahl oder in statistischen Balkendiagrammen ermitteln. So können Trends in der Wissenschaftsliteratur sichtbar gemacht werden. Die Entwicklung auf dem Zeitstrahl zeigt beispielsweise an, ob das gesuchte Fachgebiet noch voll ,im Trend" liegt oder ob es seinen Höhepunkt bereits überschritten hat. Wer ausschließlich an Open-Access-Inhalten interessiert ist, kann sich auf diese Veröffentlichungen beschränken; sämtliche Suchergebnisse verweisen dann auf weiterführende Links zu entsprechenden Publikationen auf SpringerLink.

Uniabsolventen, Post-Docs oder junge Wissenschaftler finden bei AuthorMapper heraus, welche Forschungseinrichtungen auf einem bestimmten Gebiet führend sind und können diese miteinander vergleichen. Doch auch für Nicht-Wissenschaftler liefert die Suchplattform nützliche Informationen, um beispielsweise herauszufinden, ob es in der näheren Umgebung einen ausgewiesenen Experten für eine bestimmte Erkrankung gibt.

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Quelle: Springer Verlag




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