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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

01.03.2010

Datenbank "NANODATA" informiert über Nanotechnologie-Projekte


Detaillierte Informationen über Produkte und Verfahren der Nanotechnologie, die innerhalb der Großregion zur Verfügung stehen, liefert das Projekt NANODATA. In der Nanodatenbank sind Hersteller, Händler, Berater sowie Bildungs- und Forschungseinrichtungen zu finden. Sie können dort ihre Angebote zur Nanotechnologie einstellen und auch eigenen Bedarf an neuen Verfahren anmelden. Seit Oktober 2008 fördert ein Interreg-IVa-Projekt den Aufbau regionaler Inhalte der Datenbank. Koordinator von NANODATA ist die Gruppe von Professor Uwe Hartmann, Experimentalphysiker und Nanotechnologie-Experte an der Universität des Saarlandes (Saarbrücken), gemeinsam mit Partnern aus Lothringen (Metz), Belgien (Liège), Luxemburg und Rheinland-Pfalz (Zweibrücken).

Die Nanotechnologie befasst sich mit Teilchen, die nur so groß sind wie Millionstel Millimeter. Materialeigenschaften werden in dieser Längenskala vor allem von der Größe der Teilchen beeinflusst. Nanotechnologische Forschung wird in vielen natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fächern betrieben. Ihre Anwendungen spielen in immer mehr Bereichen unseres Alltags eine Rolle.

NANODATA ist die umfassendste Nanodatenbank in Europa. Sie enthält mittlerweile 700 Einträge mit 642 Produkten und Dienstleistungen aus Deutschland und Europa. Davon entfallen 176 registrierte Benutzer mit 133 Produkten und Dienstleistungen auf die Großregion. Dies zeigt, dass die Nanotechnologie in der Großregion besonders stark vertreten ist.

Firmen, aber auch Privatpersonen finden in der Datenbank Produkte, Patente, Verfahren und Neuigkeiten aus dem Saarland, Rheinland-Pfalz, Lothringen, Luxemburg, Wallonien und der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens. Außerdem werden die in der Nanotechnologie tätigen Unternehmen, Universitäten und Forschungsinstitute mit ihren Schwerpunkten und Projekten vernetzt. Eingetragene Benutzer können auch selber Informationen zur Nanotechnologie einstellen. Darüber hinaus ist es möglich, Anfragen zu stellen, die vom Projektkonsortium oder anderen eingetragenen Benutzern beantwortet werden können. Die Firmen-, Produkt- und Forschungsdaten liegen sowohl in deutscher als auch in französischer und englischer Sprache vor.

Die Förderung des Projekts läuft noch bis Oktober 2010 und wird möglicherweise noch verlängert. Als nächstes wollen die Forscher eine interaktive Nano-Landkarte der Großregion erstellen. Das Projekt wird durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Programms INTERREG IVA Großregion gefördert. Die Europäische Union will damit in die Zukunft der Region investieren.

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Quelle: Universität des Saarlandes




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