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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

03.02.2009

Neues HDT-Seminar "Probenvorbereitung für die Chromatographie" gibt viele praktische Tipps


In Zeiten immer empfindlicher werdender chromatographischer Messgeräte und der Etablierung von MS/MS-Techniken in der Routineanalytik ging der Trend eine Zeit lang in Richtung probenvorbereitungsfreier Methoden ("dilute & shoot"). Eine Hauptaufgabe der Probenvorbereitung - die Anreicherung - war ja nicht länger notwendig. Aber man hat den Einfluss von Matrixeffekten auf die Messergebnisse (Stichwort "Ionensuppression" in der LC/MS) und die Stabilität des Messsystems (Stichwort "Kontamination") unterschätzt. Aus diesem Grund ist die Probenvorbereitung nach wie vor ein wichtiges Thema.

Das Haus der Technik bietet dazu erstmalig ein Seminar am 28. April 2009 in Essen an. Wann und warum ist eine Probenvorbereitung überhaupt notwendig? Wieviel Probenvorbereitung muss sein für GC, LC, GC/MS(/MS) und LC/MS(/MS)? Welche verschiedenen Arten der Probenvorbereitung kommen in Frage?

Ein Schwerpunkt des Seminars liegt bei der Festphasenextraktion (SPE): Auswahl des richtigen Mechanismus und des Materialtyps, Tipps zur praktischen Durchführung, Fehlerquellen etc. Besonderer Wert wird auf die Praxisrelevanz gelegt, weshalb die Auswahl der verschiedenen Anwendungsbereiche (z.B. Umwelt, Lebensmittel, Chemie, Pharma, Klinisch/toxikologische Analytik...) und der Beispiele nach den Interessen der Seminarteilnehmer erfolgt.

Zielgruppe sind sowohl Anwender, die robuste Methoden neu entwickeln müssen, als auch solche, die nach bereits festgelegten Methoden arbeiten. Nicht jede Methodenvorschrift enthält alle wichtigen praktischen Details. Woran kann es liegen, wenn die Ergebnisse nicht zufriedenstellend sind (z.B. unreproduzierbare oder schlechte Wiederfindungsraten) oder plötzlich ein Problem auftaucht, nach dem die Methode bereits längere Zeit problemlos lief?

Mit Frau Dr. Ute Beyer konnte das HDT eine erfahrene Expertin als Seminarleiterin gewinnen.

Das ausführliche Veranstaltungsprogramm erhalten Interessierte auf Anfrage beim Haus der Technik, Tel. 0201/1803-344 (Frau Gebauer), Fax 0201/1803-346

Quelle: Haus der Technik




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