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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

04.11.2009

Helmholtz-Publikationsdatenbank ist online


Seit dem 3. November 2009 sind wissenschaftliche Publikationen aus den Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft über eine virtuelle Datenbank im Internet verfügbar. Die neue zentrale Online-Datenbank funktioniert wie eine Internet-Suchmaschine und enthält zum Beispiel Veröffentlichungen aus Zeitschriften, Konferenzbeiträge, Dissertationen und Forschungsberichte.

Wer sich über konkrete Forschungsergebnisse aus einem Helmholtz-Zentrum informieren möchte oder Veröffentlichungen einer bestimmten Wissenschaftlerin oder eines bestimmten Wissenschaftlers innerhalb eines definierten Zeitraums sucht, wird nun an einer zentralen Stelle fündig. Es können wissenschaftliche Publikationen nach "Titel", "Autor", "Zentrum" und "Zeitraum" gesucht und bibliographisch nachgewiesen werden. Die Vielzahl an wissenschaftlichen Dokumenten wird innerhalb der Helmholtz-Gemeinschaft in den einzelnen Zentren in separaten Datenbanken gepflegt und nachgewiesen - jetzt erfordert es nur noch eine zentrale Suchanfrage, und aktuell können mindestens 100.000 Datensätze aus den Datenbanken von elf Helmholtz-Forschungszentren durchsucht und dargestellt werden, zu einem großen Teil auch als Volltexte. Die Publikationsdatenbanken der anderen fünf Zentren werden demnächst ebenfalls in die zentrale Plattform aufgenommen. Schrittweise ist zudem eine weitere Verfeinerung der Suchkriterien geplant.

"Der Arbeitskreis der Bibliotheken der Helmholtz-Gemeinschaft hat die Zentralbibliothek Nord des Karlsruher Instituts für Technologie beauftragt, die Inhalte verschiedener Datenbanken einrichtungsübergreifend zugänglich zu machen. Dies haben wir mittels der so genannten Harvesting-Technologie umgesetzt", erläutert Projektleiter Jens Gundlach. "Über eine definierte Abfrage werden automatisch bibliographische Daten aus den einzelnen Datenbanken der Forschungszentren erfasst und auf einem zentralen Server gespeichert. Anfragen von Benutzern werden anschließend nur an diesen einen Server gestellt, ohne jede Datenbank einzeln abfragen zu müssen. Die Ergebnisse werden dadurch schneller und unter einer einheitlichen Bedienungsoberfläche angezeigt."

—> Zugang zur Publikationsdatenbank

Quelle: Helmholtz Gesellschaft




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