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14.09.2009

Neue DIN-Norm zur Bestimmung von Methan


Methan trägt als klimarelevantes Gas direkt zum Treibhauseffekt bei. Es ist nach Kohlendioxid das Treibhausgas mit dem zweithöchsten anthropogenen Einfluss. Die Methankonzentration in der Atmosphäre hat sich seit der vorindustriellen Zeit um das Anderthalbfache erhöht, Tendenz weiter steigend.

Die Methanemissionen entstammen aus natürlichen und anthropogenen Quellen, wobei der Anteil aus anthropogenen Quellen überwiegt. Anthropogene Quellen sind vor allem landwirtschaftliche Nutztiere, Reisanbau, Erdgasgewinnung und -transport, Mülldeponien, Kompostierungsanlagen, Gasfeuerungen und Biogasnutzung. Natürliche Quellen sind weltweit die Feuchtgebiete (Sümpfe).

Diese neue Europäische Norm DIN EN ISO 25139 legt ein manuelles Verfahren zum Bestimmen der Konzentration von Methan in Emissionen aus stationären Quellen fest. Das Verfahren kann sowohl für Einzelmessungen als auch zur Kalibrierung und Validierung von automatischen Methan-Messeinrichtungen durch Vergleichsmessungen eingesetzt werden.

Der von der Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN - Normenausschuss KRdL herausgegebene Normentwurf DIN EN ISO 25139 ist seit August 2009 beim Beuth Verlag in Berlin erhältlich. Die Einspruchsfrist zu diesem Normentwurf endet am 10.10.2009.

Quelle: Verein Deutscher Ingenieure (VDI)




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