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08.07.2009

Neue und zuverlässige Nachweismethoden für Glycidol


SGS INSTITUT FRESENIUS ist es gelungen, eine neue Methode zum Nachweis von Glycidol-Fettsäureestern zu etablieren. Mit Hilfe des neuen Verfahrens können gleichzeitig 3-MCPD Ester in raffinierten Pflanzenfetten nachgewiesen werden, ohne dass es zu methodenbedingten Überbefunden kommt.

Glycidol wird von internationalen Gremien als krebsauslösende Substanz eingestuft. Erst in jüngster Zeit hat das Bundesinstitut für Risikobewertung vor erhöhten Anteilen an Glycidol in pflanzlichen Ölen gewarnt und dabei insbesondere die Hersteller von Babynahrung aufgerufen, den Anteil an Glycidol-Fettsäureestern in Säuglingsanfangs- und Säuglingsfolgenahrung so weit wie möglich zu reduzieren.

Als Hersteller können Sie auf diese berechtigte Anforderung nur dann vernünftig reagieren, wenn Sie den Anteil an Glycidol in Ihren Produkten exakt und zuverlässig bestimmen lassen. Die bisher angewandten Methoden hatten den Nachteil, dass vermeintlich erhöhte Anteile an 3-MCPD Estern nachgewiesen wurden, ohne dass diese in den raffinierten Pflanzenprodukten auf tatsächlich enthalten waren. Vermutete Ursache dafür war, dass Glycidylester in zusätzliches 3-MCPD umgewandelt wurden.

Mit der neuen Methode gelingt es SGS INSTITUT FRESENIUS, gleichzeitig sowohl die 3-MCPD-Ester als auch Glycidol-Fettsäureester zu erfassen. Damit können Ihnen unsere Analysen gesicherte Ergebnisse für den Glycidol-Anteil in raffinierten Pflanzenfetten bieten.

Quelle: SGS INSTITUT FRESENIUS GmbH




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