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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

03.06.2009

Ultrafeine Partikel in der Luft messen


Aerosolpartikel sind ultrafein und haben starken Einfluss auf das Klima sowie auf die Gesundheit. Zum Beschreiben der Luftqualität können deshalb die massebezogenen Feinstaubindikatoren PM10 und PM2,5 um die Angabe der Partikelanzahlkonzentration und der Anzahlgrößenverteilung ergänzt werden. Da speziell die ultrafeinen Partikel mit Durchmessern kleiner als 100 nm nur noch unwesentlich zur Masse atmosphärischer Aerosole beitragen, können sie nur mit zählenden Messverfahren mit ausreichender Empfindlichkeit gemessen werden.

Das Elektrische Mobilitätsspektrometer ermöglicht das Bestimmen der Anzahlkonzentration und der Anzahlgrößenverteilung von Partikeln in der atmosphärischen Luft möglich. Experten der Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN haben in der neuen Richtlinie die Betriebsweise und die Anwendungsmöglichkeiten beschrieben. Die Richtlinie VDI 3867 Blatt 3 erläutert das Messprinzip, definiert die relevanten Gerätekenngrößen und stellt verschiedene instrumentelle Ausführungen sowie Anwendungsbeispiele vor. Mit diesem Verfahren können Partikel im Größenbereich von 3 nm bis 1 µm im Konzentrationsbereich von 100 bis 1.000.000 Partikel/cm3 erfasst und gezählt werden.

Herausgeber der Richtlinie VDI 3867 Blatt 3 ist die Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN. Der Richtlinienentwurf ist ab Juni 2009 beim Beuth Verlag in Berlin erhältlich. Die Einspruchsfrist endet am 30.09.2009.

Quelle: Verein Deutscher Ingenieure (VDI)




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