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06.02.2008

Max-Planck-Gesellschaft und Springer erzielen Einigung über Zugriff auf Online-Publikationen


Die Max-Planck-Gesellschaft und Springer haben sich einvernehmlich darauf verständigt, den Wissenschaftlern aller Max-Planck-Institute und Forschungsgruppen den Zugriff auf sämtliche Inhalte der Onlineplattform SpringerLink zu ermöglichen.

Die Vereinbarung umfasst auch Open ChoiceTM, das Open Access Modell von Springer, das für sämtliche Autoren gilt, die Max-Planck-Instituten angehören. Das Open ChoiceTM Programm ermöglicht den vollständigen, sofortigen und weltweit kostenfreien Zugriff (Open Access) auf alle Artikel, die nach sorgfältigem Begutachtungsprozess zur Veröffentlichung in Springer-Zeitschriften angenommen werden.

Der Vertrag wurde nach intensiven Verhandlungen am 29. Januar 2008 unterzeichnet. Das Abkommen trägt dem massiven Wandlungsprozess im wissenschaftlichen Publikationswesen Rechnung, der Wissenschaftseinrichtungen weltweit nach neuen Geschäftsmodellen suchen lässt.

"Der neue Vertrag wurde in seinem Umfang erheblich erweitert und trägt dem Umbruch in der Wissenschaftskommunikation wie auch der Rolle der Max-Planck-Gesellschaft Rechnung. Zugleich wird auch die Bedeutung von Springer als einem der führenden Wissenschaftsverlage hervorgehoben", erläutert Kurt Mehlhorn, Vizepräsident der Max-Planck-Gesellschaft. "Wir haben eine für beide Seiten vorteilhafte Vereinbarung erzielt, und ich möchte Springer ebenso für den innovativen Ansatz danken wie unseren Wissenschaftlern und Instituten für den Einsatz und die Unterstützung in den letzten Wochen."

Die neue Vereinbarung beruht auf einer Verknüpfung des Subskriptionsmodells mit Open Access. Eine zweijährige Pilotphase soll klären, ob dieses Konzept ein tragfähiges Geschäftsmodell für das wissenschaftliche Publizieren ist.

"Während der Laufzeit des Vertrags werden Springer und die Max-Planck-Gesellschaft den Nutzen von Open Access für Autoren und Leser analysieren", erläutert Peter Hendriks, President STM Publishing bei Springer. "Wir freuen uns sehr auf die Möglichkeit, in enger Zusammenarbeit mit einer so renommierten Forschungseinrichtung wie der Max-Planck-Gesellschaft an der Weiterentwicklung neuer Publikationsmodelle zu arbeiten."

Quelle: Max-Planck-Gesellschaft




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