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31.01.2008

Deutsch-französischer Forschungspreis für die Simunlation der Eigenschaften von Molekülen vergeben


Prof. Hans-Joachim Werner, Direktor des Instituts für Theoretische Chemie und Dekan der Fakultät Chemie der Universität Stuttgart, ist einer der fünf deutschen Preisträger 2008 des deutsch-französischen Gay-Lussac-Humboldt-Preises, der jährlich vom französischen Hochschul- und Forschungsministerium in Zusammenarbeit mit der Alexander von Humboldt Stiftung vergeben wird.

Hans-Joachim Werner erhält die Auszeichnung für die Entwicklung neuer quantenmechanischer Methoden zur theoretischen Berechnung der elektronischen Struktur und der Eigenschaften von Molekülen. Die Anwendungen seiner leistungsfähigen Computerprogramme reichen von Untersuchungen zur Chemie und Spektroskopie kleiner Moleküle in der Atmosphäre und im interstellaren Raum über detaillierte Simulationen von chemischen Reaktionen in Molekularstrahlen bis hin zur Reaktionskinetik in Enzymen. Viele dieser Arbeiten wurden in Zusammenarbeit mit französischen Wissenschaftlern durchgeführt, und der mit 22.000 Euro dotierte Gay-Lussac-Humboldt-Preis soll eine Fortführung dieser erfolgreichen Kooperationen unterstützen.

Professor Werner ist bereits in der Vergangenheit vielfach ausgezeichnet worden, unter anderem 1996 mit dem Max-Planck Preis für Internationale Kooperationen und im Jahr 2000 mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Die Preise werden am 29. Februar von der französischen Hochschul- und Forschungsministerin, Valérie Pécresse, im Rahmen eines Festaktes zum 25-jährigen Bestehen des Gay-Lussac-Humboldt-Preises in Anwesenheit von Ministerin Annette Schavan und dem Präsidenten der Alexander von Humboldt Stiftung, Prof. Helmut Schwarz, in Paris verliehen.

Quelle: idw/Universität Stuttgart




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