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17.11.2008

Honda-Preis für Entwicklungsleistungen in der Elektronenmikroskopie geht an 3 deutsche Forscher


Der mit rund 70.000 Euro dotierte Honda-Preis geht in diesem Jahr zu gleichen Teilen an Prof. Dr. Harald Rose vom Fachbereich Physik der TU Darmstadt, Dr. Maximilian Haider, Absolvent der TU Darmstadt und Gründer der Firma CEOS in Heidelberg, und Prof. Dr. Knut Urban, Direktor des Instituts für Mikrostrukturforschung des Forschungszentrums Jülich. Die drei Forscher waren die Ersten, die mit einem von ihnen entwickelten Elektronenmikroskop einzelne Atome sichtbar gemacht hatten.

Gemeinsam hatten die drei Wissenschaftler die sogenannte Aberrationskorrektur für Transmissionselektronenmikroskope entwickelt, welche eine atomar auflösende Untersuchung von Materialien auf der Ebene von Pikometern ermöglicht hat. Für diese Leistung ist Ihnen jetzt der Honda-Preis zuerkannt worden.

Prof. Harald Rose, geboren 1935 in Bremen, hat an der TH Darmstadt studiert und promoviert und war ab 1980 Professor am Institut für Angewandte Physik der TU Darmstadt. Dr. Maximilan Haider, geboren 1950, hat in Kiel und Darmstadt studiert und hier bei Prof. Rose promoviert. Er ist Gründer und Leiter der Firma CEOS, die aus dem Entwicklungsprojekt hervorgegangen ist. Prof. Dr. Knut Urban, geboren 1941, hat Physik in Stuttgart studiert und ist heute Direktor des Instituts für Mikrostrukturforschung des Forschungszentrums Jülich.

Der Honda-Preis wird den drei Preisträgern am Montag, 17. November 2008, in Tokyo verliehen. 2006 erhielten die drei Wissenschaftler bereits gemeinsam den Karl Heinz Beckurts-Preis für Innovation.

Quelle: idw/Technische Universität Darmstadt




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