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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

22.10.2008

GKSS-Forschungszentrum startet neue Webseite als Plattform für EU-weite Forschungsprojekte


Wissenschaftliche Forschung wird immer häufiger in Form von standortübergreifenden Projekten durchgeführt. Das Internet spielt dabei als Informations- und Kommunikationskanal eine entscheidende Rolle. Auf Basis der Content-Management-Lösung Imperia 8.5 hat das GKSS-Forschungszentrum seine Online-Präsenz jetzt von Grund auf erneuert. Sie bietet nun Informationen zu den wissenschaftlichen Bereichen der GKSS, dient als Knowledge-Pool und Nachschlagewerk für EU-weite Forschungsprojekte.

Das GKSS-Forschungszentrum ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren. An den beiden Standorten in Geesthacht, Schleswig-Holstein und Teltow, Brandenburg, arbeiten rund 800 Mitarbeiter unter dem Motto "wissen schafft nutzen" in Kooperation mit Hochschulen und der Industrie an Forschungsprojekten. Sie umfassen die Bereiche Küstenforschung, Funktionale Werkstoffsysteme, Regenerative Medizin sowie Strukturforschung mit Neutronen und Photonen. Hier erforschen die GKSS-Wissenschaftler das Klima von morgen, entwickeln Kunststoffe, die Autos und Flugzeuge leichter und damit energiesparender machen und forschen an umweltfreundlichen Energiequellen.

Dem Webseiten-Relaunch der GKSS ging eine Reihe neuer Anforderungen voraus, denen das bis dato eingesetzte HTML-basierte Content-Management-System nicht gerecht wurde. So sollte die neue Webseite barrierefrei gestaltet werden, was nicht zuletzt auch regulatorisch vorgegeben ist. Ein wesentlicher Faktor war zudem ein möglichst benutzerfreundliches System. "Die Pflege unserer Webseiten erforderte mit unserer alten CMS-Lösung weitergehende HTML-Kenntnisse", so Dr. Torsten Fischer, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei der GKSS. "Dadurch war deren Gestaltung ein zeit- und kostenintensives Unterfangen, das nur wenigen, darauf geschulten Mitarbeitern vorbehalten war - eine denkbar ungünstige Voraussetzung, da unsere Webseiten noch stärker als Kollaborationswerkzeug genutzt werden sollten."

Die Benutzerfreundlichkeit gab letztlich den Ausschlag für die Entscheidung der GKSS zugunsten der CMS-Lösung Imperia 8.5. "Eine mit Hilfe der Browsererweiterung One-Click-Edit sehr einfache Eingabe und Pflege von Content sowie die Vielzahl an Automatismen, die Imperia bietet, waren für uns die entscheidenden Faktoren", sagt Fischer.

Durch den Einsatz des Imperia MiniWeb-Packages wird zudem der dezentralen Organisationstruktur der GKSS Rechnung getragen: Es ermöglicht die Erstellung neuer Unterseiten, ohne dass vorhandene Rubriken und die entsprechende Navigation im Vorfeld angepasst werden müssen. Unter Berücksichtigung der von der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit vorgegebenen Grundstruktur der Webseite können einzelne Forschungsabteilungen der GKSS so eigene Projekte selbstständig in die bestehende Gesamtstruktur integrieren, dabei jedoch frei strukturieren.

Nach erfolgtem Relaunch arbeiten jetzt rund 60 Redakteure aktiv an der Gestaltung der GKSS-Webseite. Zu den Elementen der neuen Webseite gehören unter anderem Informationen zu den verschiedenen Forschungsinstituten sowie eine Mediathek mit dem Multimedia-Angebot des Forschungszentrums. Eine Besonderheit stellt der Bereich der EU-Projekte dar, der den Nutzern der Seite vielfältige Übersichten bietet - beispielsweise über Projektpartner und deren Herkunft. Dabei müssen die Redakteure nur ein einziges Mal über das Template die Informationen zum Projekt anlegen. Danach werden alle Übersichten über den Imperia SiteActive-Mechanismus automatisch vom System erstellt.

"Durch die neue Content Management-Lösung hat sich der Eingabeaufwand deutlich reduziert", so Dr. Torsten Fischer. "Dadurch bleiben die Informationen auf unserer Webseite stets aktuell und unser erweitertes Redaktionsteam ist in der Lage, Besuchern einen Mehrwert zu bieten - beispielsweise durch besonders aktuelle Beschreibungen der Forschungsprojekte aus den einzelnen Bereichen.

Quelle: Helmholtz-Zentrum Geesthacht - Zentrum für Material- und Küstenforschung (GKSS)




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