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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

14.10.2008

DNA-Proben dank neuem Patent sicher transportieren und untersuchen


Ein deutscher Kriminalbeamter hat eine völlig neue, sichere Art von Transportbehälter für forensische Proben entwickelt. Durch die immer besser und genauer werdende Auswertung von Proben unter anderem im Bereich der Forensik, ist der Transport und das Handling zu einer verbesserungswerten Schwachstelle geworden. Vaterschaftstests, DNA-Untersuchungen, kriminaltechnische Spurensicherung, immer mehr Anwendungsgebiete benötigen sicheren Transport und sicheres Handling.

Eine Form des Behälters mit Siegelkappe ist z.B. für Speichelproben bei DNA-Untersuchungen gedacht. Hierbei befindet sich im Verschluss ein feuchtigkeitsentziehendes Granulat zur Vermeidung von Schimmelbildung, welches sich bei entsprechender Sättigung verfärbt. Am Stopfen ist ein zweiteiliger, beweglicher Tupfer für die Aufnahme von Untersuchungsmaterial (z.B. Speichel oder Blut).

Bei einer Entnahme von Untersuchungsmaterial wird der Verschluss-Stopfen mit der Siegelkappe und dem Tupfer aus dem Behälter gezogen und ist einsatzbereit. Ohne diese Einheit aus der Hand zu geben oder zu wechseln, wird es wieder zurück in den Behälter gesteckt und durch einen gleichzeitigen Druck auf die Siegelkappe versiegelt und verschlossen. Zeitgleich wird der Tupfer im Behälter arretiert.

Ein Öffnen ist nur durch ein gegenseitiges Drehen der Siegelkappe möglich, wobei diese an einer Sollbruchstelle geteilt wird (Kontrollfunktion vor Beginn einer Untersuchung). Der untere Teil des Tupfers, welcher als Röhrchen aus geformt ist verbleibt im Behälter. Über eine trichterförmige Öffnung kann nun ein Lösungsmittel ein gespritzt und entsprechend wieder abgesaugt werden.

Das Berliner Technologietransferunternehmen erfinder.at hat dem Erfinder eine exklusive Vermarktung der Schutzrechte angeboten. Geschäftsführer Jordan ist von der Idee angetan: "Wir haben hier eine gut durchdachte Lösung in einem starken Wachstumsmarkt, abgesichert durch ein starkes Schutzrecht. Erste Gespräche mit Interessenten haben gute Ergebnisse gebracht. Wir sind davon überzeugt mit diesem Patent den Standard der Zukunft in der Hand zu halten."

Die erfinder.at Patentverwertungs GmbH berät Erfinder in allen Belangen der Vermarktung von Patenten und Ideen. Der Weg der Verwertung beginnt meist mit einer Recherche der Konkurrenz und endet mit etwas Glück und der richtigen Idee mit einem Lizenzvertrag. Jordan und Muthenthaler sind Pioniere seit Sie vor über 10 Jahren erstmal Patentmarketing nach amerikanischem Modell in Europa gestartet haben. Jetzt wird mit der offenen Vermarktungsplattform patent-net.de der nächste Schritt gemacht.

—> www.patent-net.de

Quelle: erfinder AT Patentverwertungs GmbH


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