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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

13.10.2008

Neues STED-Mikroskop zur Erforschung von Nano-Partikeln bewilligt


Im Mai 2008 hat das Leibniz-Institut für Neue Materialien (INM) in Saarbrücken die Juniorforschungsgruppe "Nanotoxizität" eingerichtet. Sie erforscht mögliche toxische Wechselwirkungen zwischen Nanopartikeln und lebenden Zellen, Geweben oder Organismen. Hierbei kann die Gruppe um die Leiterin Dr. Annette Kraegeloh bald auf modernste mikroskopische Methoden zurückgreifen: Das BMBF hat kürzlich einen Antrag des INM im Rahmen des WING-Programms zur Anschaffung eines STED-Mikroskops bewilligt.

Gegenüber bisherigen Konfokalmikroskopen, die eine Auflösung von etwa 200 nm ermöglichen, kann das erst seit kurzem kommerziell angebotene STED-Mikroskop deutlich kleinere Strukturen abbilden. Es verfügt über eine Auflösungsgrenze unterhalb von 90 nm und bietet so das Potenzial, Nanopartikel bis zu einer Größe von etwa 50 nm und gleichzeitig die relevanten Zellbestandteile sichtbar zu machen. Damit wird erstmals ein Blick auf die Wechselwirkung von Nanopartikeln mit lebenden Zellen möglich. Dies könnte einen entscheidenden Schritt zu einem gezielten Verständnis von nanotoxikologischen Effekten bedeuten.

Quelle: Leibniz-Institut für Neue Materialien (INM)




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