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10.10.2008

Forschungszentrum Dresden-Rossendorf bildet den besten Physiklaboranten aus


Der beste Physiklaborant in Deutschland heißt Joachim Wagner. Er schloss seine Ausbildung am Forschungszentrum Dresden-Rossendorf (FZD) im gerade zu Ende gegangenen Ausbildungsjahr 2007/08 mit 96 Punkten im schriftlichen und 98 Punkten im fachpraktischen Teil ab. Das Abschlusszeugnis weist die Traumnote 1,0 aus. Damit ist ihm der beste Abschluss im erlernten Beruf in Deutschland gelungen.

Joachim Wagner ist ein Ausnahmetalent. Trotz um ein halbes Jahr verkürzter Lehrzeit schaffte er die höchste Punktzahl in den Abschlussprüfungen zum Physiklaboranten. Die nun erfolgte bundesweite Auswertung unter 120 Abschlüssen zum Physiklaboranten im Ausbildungsjahr 2007/08 ergab, dass er mit insgesamt 97 Punkten und der Note 1,0 die beste Prüfung in seinem Beruf in Deutschland abgelegt hat. Joachim Wagner ist der erste Auszubildende im Forschungszentrum Dresden-Rossendorf, der diese Auszeichnung erhält. Zugleich ist er der einzige Jungfacharbeiter aus Sachsen, der 2008 zum Bundessieger im erlernten Beruf gekürt wird. Er nimmt die Auszeichnung voraussichtlich am 15. Dezember 2008 in Berlin entgegen.

Joachim Wagner legte seine Abschlussprüfung Anfang Juni 2008 ab. Seither arbeitet er als Physiklaborant im Institut für Ionenstrahlphysik und Materialforschung des FZD. Jetzt ist er zu Recht stolz auf seinen Abschluss, für den er im August auch schon als bester Azubi des FZD 2008 ausgezeichnet wurde.

Für die verkürzte Ausbildung - statt der üblichen dreieinhalb Jahre benötigte er nur drei Jahre - hatte sich Joachim Wagner entschieden, als ihm eine Stelle im FZD angeboten wurde. Ohne die Unterstützung seines Ausbilders Dr. Christian Neelmeijer und der FZD-Ausbildungsbeauftragten Christine Ufer hätte seine jetzige Stelle für ihn nicht freigehalten werden können. Was mag er besonders an seinem Beruf? "Man verliert über der Theorie nie die Praxis aus den Augen und umgekehrt". Als technischer Mitarbeiter baut er Experimente auf und betreibt sie. Dabei kommen ihm vor allem die vielen Kontakte zugute, die er während der Ausbildung in den unterschiedlichsten Abteilungen im FZD knüpfen konnte, ist er doch oft auch die Schnittstelle zu den Werkstätten. "Ich kann es mir auf Arbeit kaum angenehmer vorstellen, alles läuft sehr kollegial und unkompliziert ab. Ich bin endlich in meinem Traumjob angekommen", schwärmt er.

Quelle: Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR)




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