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02.10.2008

Auszeichnung für Sprengstoffschnüffler: Patent-Preis für Prof. Dr. Klaus Müllen und Dr. Roland Bauer


Der nordrhein-westfälische Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart hat am Mittwoch, den 24. September 2008, vier Forscherteams mit dem Preis "patente Erfinder" ausgezeichnet.

Mit dem zweiten Preis in Höhe von 10.000 Euro wurden Prof. Dr. Siegfried Waldvogel, Dr. Jürgen Lörgen und Daniel Lubczyk von der Rheinischen Friedrich-Wilhelms Universität Bonn und deren Kollegen Prof. Dr. Klaus Müllen und Dr. Roland Bauer vom Max-Planck-Institut für Polymerforschung in Mainz ausgezeichnet.

Die Chemiker haben einen Detektor aus Hochfrequenzschwingquarzen entwickelt, der bei kleinsten Mengen des Sprengstoffs TATP Alarm schlägt. Das handliche Gerät ist obendrein leicht zu bedienen und preiswert herzustellen. Damit eignet es sich für die Personen- und Gepäckkontrolle z.B. im Flughafen.

Der erste Preis ging an ein Team der Universität Düsseldorf, auf Rang 3 kamen Wissenschaftler der RWTH Aachen.

Die mit insgesamt 41.000 Euro dotierten Preise für "patente Erfinder" aus Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen werden für Erfindungen mit hohem Innovations- und Marktpotenzial verliehen. Über 119 Erfinder und Forschergruppen aus allen Fachrichtungen nahmen an dem vom Innovationsministerium und der Patentvermarktungsgesellschaft Provendis ausgeschriebenen Wettbewerb teil. Die Gewinner erhalten die finanzielle Unterstützung für den Bau von Funktionsmustern und Prototypen.

Quelle: Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPI-P)




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