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25.01.2008

Datenbank mit 18.000 Laborprotokollen zu 15 Themenschwerpunkten gestartet


Mit mehr als 18.000 elektronischen Laborprotokollen in den Bereichen Life Sciences und Biomedizin hat der Wissenschaftsverlag Springer soeben sein Online-Angebot für Forschungslabors erheblich ausgebaut. Unter dem Namen Springer Protocols finden Wissenschaftler aus Forschungsinstitutionen und Unternehmen ab sofort eine umfassende Datenbank mit Protokollen, die Schritt für Schritt einzelne Laborversuche detailliert beschreiben und nachvollziehbar machen. Die Springer Protocols sind ein Imprint von Humana Press, das zur Verlagsgruppe Springer Science+Business Media gehört. Abonnenten haben über die Internetseite springerprotocols.com direkten Zugriff auf die Springer Protocols.

Laborprotokolle kommen vor allem im Bereich Life Sciences zum Einsatz. Sie sind eine Art Kochrezept für wissenschaftliche Versuchsanordnungen, die von Wissenschaftlern in ihren eigenen Labors rekonstruiert werden können. Die Laborprotokolle sind Anleitungen für die Planung und Durchführung von Experimenten. Sie beschreiben Sicherheitstoleranzen, Verfahrensanlagen, Statistikmethoden sowie Dokumentationsstandards und Fehlerdiagnosen.

Die englischsprachigen Springer Protocols gibt es für 15 unterschiedliche Forschungsbereiche: Biochemie, Bioinformatik, Biotechnologie, Krebsforschung, Zellbiologie, Genetik/Genomik, Imaging/Radiologie, Immunologie, Infektionskrankheiten, Mikrobiologie, Molekularmedizin, Neurowissenschaften, Pharmakologie/Toxikologie, Pflanzen- und Proteinwissenschaften. Springer Protocols basiert auf einer 25-jährigen Erfahrung in der Bereitstellung von Protokollen. Sie erschienen bislang bei Humana Press unter der Bezeichnung "BioMed Protocols" und bilden den Grundstock für die Springer Protocols. Aus der neuen Konzeption resultieren jedoch nicht nur weitaus umfangreichere Inhalte, sondern auch neue technologische Entwicklungen und viele weitere Besonderheiten. Jährlich werden mehr als 2.000 Springer-Protokolle erstellt, von denen 1.000 aktualisierte Fassungen von bestehenden Protokollen sind.

Für die Springer Protocols gilt das gleiche wie für sämtliche elektronischen Produkte von Springer: der Nutzer braucht keine spezielle Software, sondern lediglich einen PC mit einem Internetbrowser sowie einem Adobe Reader. Darüber hinaus kann eine unbegrenzte Anzahl von Nutzern gleichzeitig auf die elektronischen Inhalte zugreifen, sobald ein Abonnement eingerichtet ist.

"Springer Protocols ist ein Beleg dafür, dass wir ständig bestrebt sind, unseren Abonnenten ein optimales Angebot zu liefern, indem wir unser Online-Angebot für Wissenschaftler permanent erweitern und verbessern," so Ray Colon, General Manager von Humana Press. "Springer Protocols bietet den Nutzern eine Fülle an Informationen, auf die über das Internet, in Bibliotheken oder anderen Forschungseinrichtungen problemlos zugegriffen werden kann. Für die Nutzer der Springer Protocols gibt es ganz neue Möglichkeiten, untereinander Kommentare auszutauschen und neueste Trends zeitnah zu verfolgen."

"BioMedProtocols von Humana Press stellte bislang die größte verfügbare Protokollsammlung dar. Springer hat in dieses Produkt stark investiert, um es noch attraktiver und zeitgemäßer für die Forschung im Labor zu machen. Mit den Springer Protocols finden die Wissenschaftler nicht nur mehr Inhalte, sondern der Name Springer steht für Erfahrung und Expertise auf dem Gebiet des elektronischen Publizierens, wie die Internetplattform SpringerLink mit seinem Online-Zeitschriften und über 23.000 eBooks unter Beweis stellt. Springer ist eine international führende Marke und die Springer Protocols werden in den Labors zweifellos davon profitieren", sagte Professor John Walker, Gründer von BioMed Protocols und Leiter des derzeitigen Springer Protocols Executive Boards.

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Quelle: Springer Verlag




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