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16.09.2008

Küchenkräuter auf Pflanzenschutzmittel untersucht - Bärlauch und Schnittlauch rückstandsfrei


Petersilie, Schnittlauch, Dill und Co. sind sehr beliebte Küchenkräuter, die zum Würzen von Speisen bei vielen Verbrauchern Verwendung finden. Ob in Kräutern unerlaubte Rückstände von Pflanzenschutzmitteln zu finden sind, hat jetzt das Lebensmittelinstitut Oldenburg (LI OL) des Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) untersucht. Das erfreuliche Ergebnis: Bei keiner einzigen Probe wurden die rechtlich festgelegten Höchstmengen von Pflanzenschutzmittel-Rückständen überschritten. In 63 Prozent der Proben wurden gar keine Pflanzenschutzmittel-Rückstände nachgewiesen. Beanstandungen waren nicht nötig.

Insgesamt 30 Proben von Küchenkräutern wurden 2008 untersucht. Mit Petersilie, Schnittlauch, Dill, Basilikum, Rosmarin und Bärlauch waren die beliebtesten Sorten vertreten. Beprobt wurden gefrorene und frische Küchenkräuter aus dem Topf, im Bund und fertig abgepackt in Schalen oder Tüten. Auch gefrorene Salatkräuter- und 8-Kräuter-Mischungen sowie gefriergetrocknete Salatkräutermischungen aus dem Glas wurden überprüft. 22 Proben stammten aus konventionellem, acht aus biologischem Anbau.

Besonders erfreulich fielen bei den Untersuchungen Schnittlauch und Bärlauch auf. In keiner der fünf Proben frischen oder gefrorenen Schnittlauchs konnten Rückstände von Pflanzenschutzmitteln nachgewiesen werden. Ein hervorragendes Ergebnis zeigte sich ebenfalls bei den sieben Proben frischen Bärlauchs (davon sechs Proben aus ökologischer Landwirtschaft). Auch hier wurden keine Pflanzenschutzmittel-Rückstände festgestellt. Sämtlicher Bärlauch und Schnittlauch stammte aus deutschem Anbau.

Die Küchenkräuter aus ökologischem Anbau zeigten sich insgesamt in einwandfreier Qualität. Hier gab es keinerlei Beanstandungen.

Geringe Rückstände von Pflanzenschutzmitteln wurden in frischer und gefrorener Petersilie, in allen gefrorenen 8-Kräuter-Mischungen und in Salatkräutermischungen nachgewiesen. Da die Rückstandsgehalte stets unter den rechtlich festgelegten Höchstmengen lagen, musste auch hier keine Probe beanstandet werden.

Insgesamt wurden 17 verschiedene Pflanzenschutzmittel nachgewiesen. Dabei wurde auch auf in Deutschland nicht zugelassene Wirkstoffe überprüft.

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit




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