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26.08.2008

Finalisten des EUROPEAN BIOTECHNICA AWARD 2008 nominiert


Die drei Finalisten des EUROPEAN BIOTECHNICA AWARD 2008 stehen fest. Nominiert wurden das britische Biotech-Unternehmen Astex Therapeutics Limited aus Cambridge sowie zwei deutsche Biotech-Firmen, die Geneart AG aus Regensburg und die immatics biotechnologies GmbH mit Sitz in Tübingen. Der mit 100 000 Euro dotierte Preis zeichnet innovative europäische Unternehmen aus den Bereichen Biotechnologie und Life Sciences aus. 'Innovationskraft ist die entscheidende Triebfeder für den wirtschaftlichen Erfolg einer der bedeutendsten Zukunfts-branchen. Mit dem EUROPEAN BIOTECHNICA AWARD unterstützen wir junge Biotech-Firmen, die mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des Forschungsstandortes Europa leisten', betont Stephan Kühne, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe AG. Die Auszeichnung wird von der Deutschen Messe AG und ihren Partnern bereits zum sechsten Mal verliehen.

Das britische Unternehmen Astex Therapeutics erforscht so genannte Small Molecule Drugs und entwickelt diese zu Therapeutika. Mit Hilfe von Pyramid TM, einer bahnbrechenden Plattform zur Arzneimittelentwicklung, hat Astex bereits fünf Wirkstoffe entwickelt, die für einen Einsatz bei Krebserkrankungen geprüft werden. Davon befinden sich drei im klinischen und zwei im vorklinischen Versuchsstadium. Die unternehmerische Leistung der Biotech-Firma aus Cambridge zeichnet sich durch eigene Forschungsprogramme sowie durch zahlreiche Partnerschaften mit namhaften pharmazeutischen Unternehmen aus.

Geneart ist Weltmarktführer für die Herstellung synthetischer Gene und einer der weltweit führenden Spezialisten in der synthetischen Biologie. Das Unternehmen stellt Schlüssel-technologien für die Entwicklung und Herstellung neuer Therapeutika und Impfstoffe bereit. Gleichzeitig lassen sich die Geneart-Dienstleistungen zur Verbesserung der Eigenschaften von Enzymen verwenden, die z. B. als Waschmittelzusätze und zur Generierung von Bakterien, die komplexe Biopolymere herstellen oder abbauen, etwa Kunststoffe oder Erdöl, eingesetzt werden.

Das biopharmazeutische Unternehmen immatics identifiziert und validiert mit Hilfe eigener Technologien neue Wirkstoffe zur Behandlung verschiedener Krebserkrankungen. Sie bestehen aus kurzen Peptiden zur Stimulation körpereigener Zellen des menschlichen Immunsystems gegen Tumore. Dabei konzentriert sich der Tübinger Spezialist für Immuntherapeutika auf die Bekämpfung des Nierenzellkrebses.

'Alle drei Firmen haben überzeugende Konzepte eingereicht. Neben innovativen Technologien und viel versprechenden Produkten weisen sie eine hohe unternehmerische Kompetenz auf. Ihre Produkte, Services und Geschäftsideen sind definitiv eine Bereicherung für die europäische Biotechnologie-Branche', erklärt Prof. Dr. Peter Stadler, Vorsitzender der internationalen Jury aus hochkarätigen Biotech-Experten.

Der Sieger unter den drei nominierten Unternehmen wird im Rahmen der feierlichen Eröffnung der BIOTECHNICA 2008 am 6. Oktober bekannt gegeben. Günter Verheugen, Vizepräsident der Europäischen Kommission, überreicht die Auszeichnungen. Die Preisverleihung bildet den Auftakt zur BIOTECHNICA 2008, die vom 7. bis 9. Oktober auf dem Messegelände Hannover stattfindet. Alle drei Finalisten präsentieren sich zudem in der Ausstellung auf dem Stand 'Gateway to Biotechnology' in Halle 9.

Quelle: Deutsche Messe AG




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