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26.08.2008

Promega und Leica Microsystems unterzeichnen Kooperationsvereinbarung zur Entwicklung fluoreszenter Liganden


Die Promega Corporation, Madison/Wisconsin (USA), mit deutscher Niederlassung in Mannheim und Leica Microsystems werden zukünftig gemeinsam die Anwendungsmöglichkeiten der Fluoreszenzmikroskopie an Proteinen in lebenden Zellen weiter entwickeln.

Promega wird im Zuge der Vereinbarung fluoreszente Liganden für HaloTag®-Fusionsproteine bereitstellen. Diese sollen genutzt werden, um Proteine in lebenden Zellen zu markieren, die mit Hilfe des Leica TCS STED (Stimulated Emission Deleption) Mikroskops visualisiert werden.

Das STED-Mikroskop ermöglicht es, strukturelle Details mit einer Auflösung von weniger als 100 Nanometern sichtbar zu machen. Die häufig in der Forschung verwendeten fluoreszierenden Proteine, wie beispielsweise die grünfluoreszierenden Proteine, sind aufgrund ihrer Anfälligkeit für Photobleaching und begrenzter spektraler Bestandteile für die Arbeit mit der STED-Technologie nicht gut geeignet. Alternative Methoden der fluoreszenten Proteinmarkierung mittels Antikörper- und Fluoreszenzfarbstoff-Kombinationen können wiederum nur in fixierten Zellen verwendet werden. Die Kooperation von Promega und Leica Microsystems wird den Weg eröffnen, die fluoreszenz-mikroskopische Abbildung von Proteinen in lebenden Zellen in der genannten Auflösung zu ermöglichen.

Das Leica TCS STED-Mikroskop wurde von Prof. Dr. Stefan Hell (Max Planck- Institut für biophysikalische Chemie, Göttingen) entwickelt. Das Mikroskop wurde 2007 auf den Markt gebracht und ist das erste kommerziell erhältliche Modell seiner Art.

Quelle: Promega GmbH




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