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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

17.01.2008

TÜV SÜD bietet modernste Möglichkeiten zur Dioxinanalytik


Die neuen Normen DIN EN 1948, 1-4 haben die Vorgaben für die Bestimmung von Dioxinen bzw. dioxinähnlichen PCB in der Emission deutlich erhöht und teilweise zum ersten Mal definiert. Durch die Aufrüstung mit einem modernen hochauflösenden Massenspektrometer-System erfüllt die TÜV SÜD Industrie Service GmbH alle Kundenanforderungen hinsichtlich der neuen Normen. Die Messung und Analyse von Dioxinen ist seit mehr als 20 Jahren ein Kernarbeitsgebiet der Umwelttechniker von TÜV SÜD Industrie Service.

"Die Messung und Analyse von polychlorierten Dibenzodioxinen und Dibenzofuranen - den so genannten Dioxinen - ist für Betreiber von thermischen Anlagen wie Kraftwerken oder Müllverbrennungsanlagen von zentraler Bedeutung", sagt Dr. Roland Haag, Leiter des Umwelttechnik-Labors von TÜV SÜD Industrie Service in Donzdorf und ein europaweit anerkannter Dioxinanalytik-Spezialist. "Aber auch die Hersteller von Lebensmitteln und Futtermitteln müssen die EU-Grenzwerte ständig kontrollieren lassen." Die Experten des akkreditieren und notifizierten TÜV SÜD-Labors unterstützen ihre Kunden durch die verlässliche Analyse dieser hochtoxischen Stoffgruppen bei der Aufgabe, deren Eintrag in die Umwelt zu verhindern beziehungsweise auf ein Minimum zu reduzieren.

"Die Neufassung der Normen EN 1948, 1-3 hat die Anforderungen an Nachweisstärke und Auflösung bei der Analyse der Dioxine in Abgasen nochmals deutlich erhöht", erklärt Dr. Haag. "Mit der Anschaffung eines der weltweit modernsten Analysegeräte in diesem Bereich können wir nicht nur alle Vorgaben der Normen, sondern auch die Anforderungen unserer Kunden- inklusive der Lieferung der relevanten Daten zur Qualitätssicherung - mit einer optimierten automatischen Auswertungssoftware noch effizienter erfüllen." Zudem ermöglicht das neue System auch die Bestimmung der dioxinähnlichen Polychlorierten Biphenyle (PCB) nach EN 1948, 4 und weiterer Persistant Organic Pollutants (POP), die nach der Stockholm-Konvention im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Betrachtung stehen.

Die Bedeutung von chemischen Analysen hat in den vergangenen Jahren bei der Betrachtung der Auswirkungen vielfältiger Prozesse auf die Umwelt kontinuierlich an Bedeutung gewonnen. Zum einen hat die Anzahl der zu bestimmenden Verbindungen zugenommen, zum anderen wurden die Grenz- bzw. Richtwerte gesenkt und dadurch die Anforderungen an die Nachweisgrenzen der Bestimmungsmethoden verschärft.

Seit mehr als 20 Jahren unterstützen die Chemiker und Physiker von TÜV SÜD Industrie Service ihre Kunden mit der Messung und Analyse von toxischen Stoffen und Stoffgruppen bei der Vermeidung bzw. Minimierung von Risiken und der Verbesserung von Technologien. Sie haben ihre Expertise und die hochsensiblen Messapparaturen kontinuierlich auf- und ausgebaut. Zudem haben die Experten die Entwicklung und Validierung von neuen Analyseverfahren vorangetrieben, die sowohl verschärfte gesetzliche Vorgaben als auch veränderte Kundenanforderungen berücksichtigen. Mit den umfangreichen Erfahrungen und der modernen messtechnischen Ausstattung garantiert das Umwelttechnik-Labor von TÜV SÜD Industrie Service eine effiziente und erfolgreiche Analytik auch im Ultra-Spurenbereich der Dioxine und verwandter Verbindungen.

Quelle: TÜV SÜD AG




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