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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

09.05.2008

Drei neue Chemiestudiengänge akkreditiert


Die Europa Fachhochschule Fresenius (EFF) hat von der Akkreditierungsagentur ASIIN die Akkreditierung für drei neue Chemie-Studiengänge nach dem Bologna-Modell erhalten. Der sechssemestrige Bachelor Wirtschaftschemie mit 180 Creditpoints, der achtsemestrige International Bachelor of Applied Chemistry / Internationaler Bachelor Angewandte Chemie mit 240 Creditpoints und der zweisemestrige Master of Bio- and Pharmaceutical Analysis mit 60 Creditpoints erweitern das Spektrum der privaten Fachhochschule.

Die neuen Studiengänge sind das Ergebnis einer gründlichen Reformdiskussion im Fachbereich Chemie & Biologie in enger Zusammenarbeit mit Fachverbänden und Industriepartnern im In- und Ausland. Neu sind die klaren Profile der neuen Studiengänge, die am Arbeitsmarkt stark nachgefragt sind, aber eine Positionierung abseits vom "Mainstream" bieten. Die für ein Studium an der EFF typischen Merkmale werden auch in den neuen Programmen umgesetzt: Es werden die Grundlagen der Chemie und der Nachbarwissenschaften vermittelt, ein hoher Praktikumsanteil bereitet auf das spätere Arbeitsumfeld vor. Das EFF-Kooperationsnetzwerk UNIC (University with Industry in Chemistry) ermöglicht Auslandsaufenthalte. Kleine Lerngruppen und ein möglicher Quereinstieg für begabte Berufstätige mit einschlägiger Ausbildung runden das Angebot ab.

Die beiden Bachelor-Studiengänge Wirtschaftschemie und Angewandte Chemie beginnen mit einem gemeinsamen Basisstudium der Chemie und ihrer verwandten Disziplinen über vier Semester. Dabei nehmen Praktika und fachübergreifende Anteile breiten Raum ein. Gegen Ende dieser Phase können sich eingeschriebene Studierende für einen der beiden Studiengänge entscheiden und sich ggf. gemäß ihren Interessen umorientieren. Wer nach 6 Semestern mit dem Bachelor Wirtschaftschemie abschließt, hat sich über die Chemie hinaus ein Semester lang mit wirtschaftlichen Inhalten, insbesondere aus dem Sektor Chemie, auseinandergesetzt und ein Semester in einschlägigen Firmen mit Praktikum und Bachelor-Arbeit verbracht.

"Die Kombination eines chemischen Grundstudiums mit einem Vertiefungssemester im Wirtschaftschemie und einem kombinierten Praktikums-/Bachelor-Arbeitssemester in den Firmen eröffnet jungen Studienabgängern sehr gute Möglichkeiten", sagt Dr. Rolf Kuropka von der Firma Celanese. Axel Semrau, 1. Vorsitzender des Analytik Management Zirkels e.V., verweist auf die Wichtigkeit dieser Schlüsselqualifikationen in seiner service-orientierten Branche: Ein großer Teil der in Applikation, Kundenbetreuung, Marketing oder direkt im Vertrieb tätigen Mitarbeiter braucht chemisch-technische oder chemisch-wissenschaftliche Fachkenntnisse.

Wer sich für den 8-semestrigen Studiengang Angewandte Chemie mit internationalem Abschluss entscheidet, ist ebenfalls gut für den Arbeitsmarkt gerüstet. Absolventen dieses Studienganges knüpfen bereits während des berufspraktischen Semesters erste Kontakte zur Industrie oder weiteren potentiellen Arbeitgebern. Die nach wie vor von der Industrie nachgefragte Marke "Dipl.-Ing. (FH)" wird hier - und nur hier - durch Erhalt der Praxisphase und einer praktischen Bachelor-Arbeit in den "Bologna-Rahmen" übertragen und so weitergeführt.

Die im 6. und 7. Semester vertiefenden chemischen Inhalte, speziell auf dem Gebiet der Analytik, und das obligatorische Auslandssemester bilden ein unverwechselbares Profil. Auch die Möglichkeit zur Weiterqualifizierung nach dem Bachelor-Abschluss besteht an der FH Fresenius: Der 2-semestrige, englischsprachige Master-Studiengang Bio- and Pharmaceutical Analysis ist konsekutiv zu dem Internationalen Bachelor Angewandte Chemie und steht selbstverständlich auch interessierten Studierenden aus anderen Hochschulen des In- und Auslands offen. Wem die dafür erforderlichen 240 Credit Points fehlen, wird an der EFF gern über Brückenkurse beraten.

Alle drei Studiengänge wurden jetzt durch die ASIIN akkreditiert. Die beiden Bachelor-Studiengänge erhielten zudem das EUROBACHELOR® Label.

Quelle: idw/Europa Fachhochschule Fresenius




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