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09.04.2008

Studie: Markt für PCR-Agenzien europaweit im Aufwärtstrend



Die Polymerase-Kettenreaktion (PCR) ist mittlerweile fester Bestandteil der Proteom- und Genomforschung. Während die konventionelle PCR als Methode bereits über eine breite Nutzerbasis verfügt, stößt auch die Echtzeit-PCR zunehmend auf Interesse. Der positive Trend spiegelt sich in den Branchenprognosen wider: Nach einer neuen Analyse von Frost & Sullivan soll der Umsatz im Europamarkt für PCR-Agenzien für Forschungsanwendungen von insgesamt 302 Millionen US-Dollar (2007) bis zum Jahr 2014 auf 520 Millionen US-Dollar ansteigen. Als Wachstumstreiber nennt die Unternehmensberatung die Bestrebungen zum Abschluss des Humangenomprojekts und die erhöhte Nachfrage nach Molekulardiagnostik.

"PCR ist aus der Wirkstoffforschung und -entwicklung nicht mehr wegzudenken. Durch die kontinuierliche Vervielfältigung der Erbsubstanz DNA leistet sie einen entscheidenden Beitrag zur Entschlüsselung des menschlichen Genoms und dadurch zur Erkennung von Infektions- und Erbkrankheiten", erläutert Bela Sheth, Research Analyst bei Frost & Sullivan. "Die jüngsten bahnbrechenden Erfolge in der Wirkstoffentwicklung beruhen auf dem Einsatz der Real-Time-quantitativen PCR, die neben der Vervielfältigung die Echtzeit-Quantifizierung der gewonnenen DNA/RNA erlaubt."

Dank technischer Fortschritte in Form einer starken Verkürzung der Amplifikationsdauer hat sich das Spektrum an Einsatzmöglichkeiten für die PCR erheblich erweitert. Aktuell findet mehr als die Hälfte aller PCR-Anwendungen in der akademischen Forschung statt, der Rest in Pharma- und Biotech-Unternehmen. Der Entwicklung zur Standardapplikation stehen allerdings immer noch die hohen Kosten für Instrumentarium, Serviceverträge und Reagenzien entgegen -- vor allem im preisbewussten akademischen Umfeld häufig ein Ausschlusskriterium.

Der Preis dürfte auch weiterhin entscheidenden Einfluss auf die Branchenentwicklung haben. Denn während im Markt für konventionelle PCR-Reagenzien angesichts der zahlreichen Wachstumschancen mit einem zunehmenden Wettbewerb zu rechnen ist, warnt Frost & Sullivan vor einer Vernachlässigung dieses Faktors. "Die Hauptfrage, die sich jeder Marktteilnehmer stellen sollte, lautet, ob die angebotenen Technologien auch tatsächlich kosteneffizient sind. Denn im Moment ist der Preis für die PCR trotz aller Vorteile noch zu hoch, um die Technologie zum fixen Bestandteil von Routineprozessen zu machen", meint Sheth. "Als Strategie zur Kundengewinnung eignet sich beispielsweise die kostenfreie oder kostengünstige Installation des Instrumentariums mit Bindung an Serviceverträge und/oder den Bezug von Reagenzien."

Bei Interesse an einer virtuellen Broschüre zu Frost & Sullivans neuster Studie European PCR Reagents Market for Research Applications wenden Sie sich bitte unter Angabe Ihrer vollständigen Kontaktdaten an Anna Anlauft - Corporate Communications. Die Broschüre bietet Herstellern, Endnutzern und anderen Marktteilnehmern einen Überblick über die Branche und wird Ihnen nach Eingang der Kontaktdaten per E-Mail zugesendet.

Die Studie European PCR Reagents Market for Research Applications ist Bestandteil des Growth Partnership Service Programms Drug Discovery and Diagnostic Technologies, in dessen Rahmen auch die folgenden Märkte untersucht wurden: Contract Research Organisations (CROs) Markets in Europe, Nucleic Acid Isolation Markets in Europe und Advances in Laboratory Automation Markets in Europe. Sämtliche Studien im Subskriptionsservice basieren auf ausführlichen Interviews mit Marktteilnehmern und bieten detaillierte Informationen über Marktchancen und Branchentrends.

Quelle: Frost & Sullivan




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