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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

03.03.2008

Fernmessverfahren - Messungen in der bodennahen Atmosphäre nach dem DOAS-Prinzip


Die Richtlinie VDI 4212 Blatt 1 beschreibt Design, Funktionsweise und Anwendung von aktiven DOAS-Systemen für die Messung von gasförmigen Emissionen und Immissionen. Sie illustriert das Anwendungsspektrum dieses Verfahrens für komplexe Messaufgaben anhand ausführlicher Beispiele.

Die Differentielle Optische Absorptions-Spektroskopie (DOAS) hat sich weltweit als vielseitig einsetzbares Fernmessverfahren für atmosphärische Spurengase (Stickstoffdioxid, Schwefeldioxid, Ozon, BTEX und viele weitere organische und anorganische Verbindungen) etabliert. DOAS-Systeme ermöglichen direkte (Mehrkomponenten-)Messungen in langen, offenen Messstrecken z. B. zur Überwachung von diffusen Emissionen aus Flächenquellen (Stadtgebiete, Verkehrsstrecken, Kläranlagen, industriell und landwirtschaftlich genutzten Areale), zur Minimierung von Produktionsverlusten durch das Aufspüren von Leckagen in Anlagenbereichen oder Leitungssystemen oder zur Überwachung der Immissionssituation in den genannten Bereichen.

Die Richtlinie VDI 4212 Blatt 1 ist ab März 2008 in deutsch/englischer Fassung beim Beuth Verlag in Berlin erhältlich. Die Fassung ersetzt den Entwurf vom November 2005. Herausgeber ist die Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN - Normenausschuss KRdL.

Quelle: Verein Deutscher Ingenieure (VDI)




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