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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

20.02.2007

Weiterhin Rückstände des in der EU nicht zugelassenen Insektizides Isofenphos-methyl in Paprika gefunden


Ende Dezember berichteten wir von aktuellen Befunden des in der EU nicht zugelassenen Insektizids Isofenphos-methyl in Paprika aus Spanien. Das CVUA Stuttgart hat im Januar 2007 weitere Proben untersucht. Auch in 8 von 25 (32%) Paprikaproben aus Spanien, die nach der Veröffentlichung der Befunde im Dezember erhoben wurden, konnten Rückstände des nicht zugelassenen Wirkstoffes festgestellt werden, wobei die Rückstandsgehalte in 4 (16%) dieser Proben über der allgemeinen Höchstmenge von 0,01 mg/kg lagen.

In einer Paprikaprobe wurden neben Rückständen des Wirkstoffs Isofenphos-methyl auch Rückstände des in der EU nicht zugelassenen Insektizids Isocarbophos in Höhe von 0,052 mg/kg festgestellt. Zusätzlich waren Proben bezüglich Höchstmengen-überschreitungen von anderen Pflanzenschutzmittelrückstände auffällig: nach Berücksichtigung aller Befunde waren 16 von 47 (34%) spanische Paprika zu beanstanden.

Neues zur Analytik

Ein Analysenstandard für den Wirkstoff Isofenphos-methyl ist seit Mitte Januar bei der Firma Sigma-Aldrich erhältlich (Riedel-de Haen Pestanal 50 mg Art.Nr. 33436). Die quantitative Bestimmung erfolgt mittels Gaschromatographie sowohl in Verbindung mit massenspektrometrischen Bestimmungsverfahren als auch in Verbindung mit selektiven Detektoren (NPD). Die vorläufige Quantifizierung über den chemisch sehr ähnlichen Wirkstoff Isofenphos-ethyl erwies sich als korrekt wie eine Nachprüfung mit dem Isofenphos-methyl Standard ergeben hat.

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Quelle: Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart




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