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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

14.11.2007

Prozessanalytik: Konzepte für die Produktion von morgen


Am 15. und 16. November 2007 findet im Stuttgarter Mercedes-Benz Museum das 3. Kolloquium des Arbeitskreises Prozessanalytik der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) mit den Themen "Neue Konzepte in der Fertigung und Produktion" sowie "Prozessanalytik in der Produktion" statt.

Die Prozessanalytik ist in den letzten Jahren immer bedeutender geworden. Als integraler Bestandteil der strategischen Planung in der chemischen Produktion dient sie einer höheren Effizienz und größeren Flexibilität. Davon profitieren auch andere Industriezweige. Zunächst wurde die Prozessanalytik meist sektoral bezogen eingesetzt, beispielsweise wegen der GMP (Good Manufacturing Practice) in der Fertigung, für Six-Sigma in der Halbleiterindustrie und Lean Management in der Automobilindustrie. Erst in jüngster Zeit wurden fachübergreifende Thesen für die Produktion von morgen aufgestellt wie die "Manufuture Platform" der Europäischen Union und die 32 Thesen des BDI über die Forschung für die Zukunft der Produktion in Deutschland. Nicht zuletzt wurde durch die "Process Analytical Technology" (PAT-Initiative der "Food and Drug Administration", FDA, in den USA) ein wichtiger Meilenstein gesetzt, um die Produktionsweise in der Pharmaindustrie zu verändern. Dies wird auch erhebliche Auswirkungen auf die anderen Industriezweige haben.

Ziel des 3. Kolloquiums des Arbeitskreises Prozessanalytik der GDCh ist es deshalb, im ersten Teil der Veranstaltung die unterschiedlichen Konzepte vorzustellen, zu vergleichen und zu diskutieren. Dabei sollen Gemeinsamkeiten aber auch Unterschiede heraus gearbeitet werden. Der zweite Teil der Konferenz bringt praktische Beispiele aus unterschiedlichen Anwendungsbereichen der Prozessanalytik.

Ein wichtiger Aspekt dieser Konferenz ist es, die Grenzen zwischen den Disziplinen zu öffnen und Fachleute aus unterschiedlichen Bereichen der Produktionstechnik zusammenzuführen. Das neue Mercedes-Benz Museum bietet dazu ein stimulierendes Umfeld für anregende Diskussionen und zum Kennenlernen. Angesprochen werden Unternehmer, Geschäftsführer, leitende Angestellte aus den Bereichen Forschung und Entwicklung sowie Vertreter von Hochschulen, Verbänden, Kammern und Kommunen.

Quelle: Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh)




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