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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

30.10.2007

Mehr Schutz vor Gestank und Schadstoffen: Ab heute greift ein erhöhter Standard für die Bioabfallkompostierung


Die Kompostierung von Bioabfällen trägt nicht unerheblich zu den Ammoniak- und NMVOC-Emissionen in Deutschland bei. Besonders bei den Ammoniakemissionen ist mit einer Überschreitung der Emissionshöchstgrenzen zu rechnen, wenn nicht zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden.

Die Umsetzung der TA-Luft hinsichtlich der geschlossenen Bauweise und der Abgasreinigung kann zu einer deutlichen Reduzierung dieser Emissionen beitragen und hilft zur Reduzierung der Geruchssprobleme. Eine Kombination von saurem Wäscher und Biofilter kann sowohl Ammoniak- als auch NMVOC-Emissionen deutlich reduzieren, ohne dass es dabei zur Erhöhung von klimaschädlichen Lachgasemissionen kommt.

Die Nachrüstfrist für die Bioabfallkompostierung endet mit dem 30. Oktober 2007. Da es nach wie vor ein Umsetzungsdefizit gibt, wurde am 23. und 24. Oktober in Witzenhausen eine Fachveranstaltung durchgeführt, um die beteiligten Kreise zu informieren und aufzufordern, den Vorgaben der TA Luft zu entsprechen. Dr. Uwe Lahl erläuterte die Rechtslage und verdeutlichte die Gründe des Handlungsbedarfs.

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)




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