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10.10.2007

Chemie-Nobelpreis geht an den Deutschen Gerhard Ertl


Der Forscher, der am Fritz Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin arbeitet, erhält in diesem Jahr die höchste wissenschaftliche Auszeichnung für Chemie.

"Die Arbeit des Max-Planck-Wissenschaftlers erklärt maßgeblich die chemische Prozesse, die sich auf flüssigen Oberflächen abspielen", teilte die Schwedische Akademie der Wissenschaften in Stockholm mit.

Der Preis, den er nicht mit anderen Kollegen teilen muss, ist mit umgerechnet rund 1,1 Millionen Euro dotiert. "Ich schätze Herrn Ertl als sehr integre Persönlichkeit, die sich sehr für die Max-Planck-Gesellschaft eingesetzt hat", sagte Peter Gruss, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft am Mittwoch in München.

Große Erfolge für deutsche Wissenschaftler

Bereits am Dienstag ging ein Nobelpreis an einen deutschen Forscher: Der Physiker Peter Grünberg vom Forschungszentrum Jülich erhielt die Auszeichnung in Physik. Zusammen mit dem Franzosen Albert Fert wurde er für die Entdeckung eines magnetischen Effekts entdeckt, der heute noch in Computer-Festplatten genutzt wird.

Feierliche Preisverleihung im Dezember

Die feierliche Überreichung der Auszeichnungen findet am 10. Dezember in Stockholm statt, dem Todestag des Preisstifters Alfred Nobel. Nobels Ziel war es, diejenigen zu ehren, "die im verflossenen Jahr der Menschheit den größten Nutzen geleistet haben". Am morgigen Donnerstag wird der Literatur- und am Freitag der Friedensnobelpreis verliehen.

Quelle: Max-Planck-Gesellschaft




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