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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

26.01.2007

Sartorius 2006 mit deutlichem Umsatzplus


Der Sartorius Konzern ist im Jahr 2006 nach vorläufigen Zahlen deutlich gewachsen und hat seine Profitabilität erneut überproportional gesteigert.

Im Berichtsjahr erhöhte sich der Konzernumsatz auf 521,1 Millionen Euro nach 484,3 Millionen Euro im Vorjahr und überschritt damit zum ersten Mal die 500 Millionen Euro-Marke. Die Steigerungsrate beim Umsatz betrug 7,6 Prozent (wechselkursbereinigt: + 8,1 Prozent) und übertraf leicht die Prognosen der Konzernleitung, die ein Wachstum von rund 7 Prozent für 2006 erwartet hatte. Die gute Umsatzentwicklung beruhte insbesondere auf den Erfolgen der Sparte Biotechnologie mit Filtern und weiteren Einwegprodukten für biopharmazeutische Anwendungen.

Regional betrachtet erzielte der Technologiekonzern in konstanten Währungen mit 8,3 Prozent das größte Wachstum in Europa. In Nordamerika und Asien wurde in den meisten Geschäftsbereichen ein sehr dynamischer Zuwachs erzielt, der allerdings durch Rückgänge in dem volatilen Projektgeschäft mit Fermentern überlagert wurde. Dementsprechend lagen die Wachstumsraten in Nordamerika und Asien mit 5,9 Prozent bzw. 6,4 Prozent etwas unterhalb des Wachstums in Europa. Für die Zukunft erwartet das Unternehmen weiterhin die größten Wachstumsraten außerhalb Europas.

Auch der Auftragseingang im Konzern legte zu und belief sich nach 497,0 Millionen Euro im Vorjahr auf 523,9 Millionen Euro (+ 5,4 Prozent, wechselkursbereinigt: + 5,9 Prozent). Noch stärker als der Umsatz stiegen die Erträge. Sartorius steigerte sein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) nach vorläufigen Zahlen um 19,2 Prozent auf 52,1 Millionen Euro (Vorjahr: 43,7 Millionen Euro). Damit erhöhte sich die EBIT-Marge um einen Prozentpunkt von 9,0 Prozent im Vorjahr auf 10,0 Prozent und traf genau die vom Unternehmen für 2006 angestrebte Zielmarke. Mit 71,2 Millionen Euro lag das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 14,6 Prozent über dem Vorjahreswert von 62,1 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss betrug 29,0 Millionen Euro nach 22,1 Millionen Euro im Vorjahr (+ 31,2 Prozent); das Ergebnis je Aktie kletterte von 1,30 Euro auf 1,70 Euro.

Geschäftsentwicklung der Sparten

Die Sparte Biotechnologie erhöhte ihren Umsatz um 8,5 Prozent auf 271,0 Millionen Euro (Vorjahr: 249,8 Millionen Euro; wechselkursbereinigt: +9,0 Prozent). Mit einer Zunahme des EBIT um 31,0 Prozent von 24,3 Millionen Euro auf 31,8 Millionen Euro steigerte die Sparte ihr Ergebnis deutlich überproportional. Die EBIT-Marge kletterte auf 11,7 Prozent nach 9,7 Prozent im Vorjahr. Innerhalb der Sparte erwies sich insbesondere das margenstarke Geschäft mit Filtern und weiteren Einwegprodukten mit zweistelligen Wachstumsraten als Ertragsmotor.

Der Auftragseingang der Sparte nahm um 5,6 Prozent zu. Der im Vergleich zum Umsatzwachstum geringere Anstieg resultierte aus geringeren Auftragseingängen im Projektgeschäft mit Fermentationsanlagen. Im Geschäft mit Filtern und weiteren Einwegprodukten hingegen legte die Sparte auch beim Auftragseingang mit zweistelligen Zuwachsraten kräftig zu.

Die Sparte Mechatronik wuchs um 6,6 Prozent und erlöste 250,0 Millionen Euro (Vorjahr: 234,5 Millionen Euro); in konstanten Währungen berechnet betrug der Umsatzanstieg 7,1 Prozent. Alle Geschäftsbereiche und alle Regionen zeigten gute Wachstumsraten. Beeinflusst durch Kosten für die Infrastrukturmaßnahmen der Sparte erhöhte sich das EBIT in der Mechatronik nur leicht von 19,4 Millionen Euro in 2005 auf 20,2 Millionen Euro im Berichtsjahr; die EBIT-Marge der Sparte lag dementsprechend bei 8,1 Prozent nach 8,3 Prozent im Vorjahr. Die operative Marge hat sich jedoch auch in der Mechatronik verbessert. Der Auftragseingang legte um 5,2 Prozent von 239,7 Millionen Euro auf 252,1 Millionen Euro zu.

Vorstandschef Dr. Joachim Kreuzburg bewertete das Jahr 2006 als ein außerordentlich erfolgreiches Jahr für Sartorius. "Wir haben unsere Wachstums- und Ertragsziele erreicht und darüber hinaus wichtige Zukunftsprojekte vorangetrieben. Dadurch haben wir unsere Marktpositionierung nachhaltig verbessert", so Kreuzburg. Auch in Zukunft werde die Sparte Biotechnologie gezielt ihr Leistungsspektrum für die biopharmazeutische Industrie erweitern, insbesondere im Bereich der Einwegprodukte. "Unsere neuen Allianzen, die Akquisition von Toha Plast, aber auch die Erweiterung der eigenen F+E-Kapazitäten werden dazu beitragen, dass wir noch schneller innovative Lösungen für unsere Pharmakunden in die Märkte bringen." Für die Mechatronik sieht Kreuzburg vor allem mit Produkten der industriellen Wägetechnik große Wachstumschancen in Asien: "Unsere Asienoffensive wird im laufenden Jahr eine wichtige Rolle spielen. Mit unseren neuen Vertriebsgesellschaften in Thailand und Indonesien sowie den Werkserweiterungen in China und Indien haben wir uns gut gerüstet, um die Potenziale in den asiatischen Wachstumsregionen nutzen zu können."

Quelle: Sartorius AG




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