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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

25.05.2007

Der eine Verband der Biowissenschaften entsteht: Fusion zwischen vdbiol und vbbm beschlossen


Biowissenschaften sind Zukunftswissenschaften - davon zeugt nicht nur die stetig steigende mediale Verbreitung des Erkenntnisgewinns aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen - nicht zuletzt die Biowissenschaftler selbst sind davon überzeugt. Im Gegensatz zu anderen Disziplinen ist es ihnen aber bisher nicht gelungen, ihre gemeinsamen Anliegen und Interessen auch in einem gemeinsamen Verband zu organisieren und zu artikulieren.

Dies soll nun anders werden: Der Verband Deutscher Biologen und biowissenschaftlicher Fachgesellschaften (vdbiol; mit 5.000 Einzelmitgliedern, 14 Fachgesellschaften und 80 kooperierenden Mitgliedern) und der Verbund biowissenschaftlicher und biomedizinischer Gesellschaften (vbbm; mit 22 Fachgesellschaften bzw. kooperierenden Institutionen) werden am 31. Mai zu einem neuen Dachverband fusionieren und darin aufgehen.

Die neue Vertretung (mit vielen bekannten Köpfen und Namen) trägt selbst nun den neuen Namen:

VBIO - Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland e.V.

Der VBIO wird sich als die eine, gemeinsame und starke Stimme für das gesamte Spektrum der Biowissenschaften und der Biomedizin darstellen und auch und gerade als Knotenpunkt für die Medien anbieten, die Experten und deren Meinung zu aktuellen Themen der Biowissenschaften recherchieren.

Ziele des neuen Verbandes:

  • Der zentrale Ansprechpartner sein für alle Belange des Fachs in Wissenschaft, Politik, Gesellschaft und Medien; ein dichtes Netzwerk mit Schnittstelle zu anderen Wissenschaften.
  • Eine Plattform für alle Biowissenschaftler bilden Dialog zwischen den Fachgebieten fördern, Wir Gefühl herstellen; Expertennetzwerk, Daten & Informationen zur Verfügung stellen; Service für Forscher, Lehrer und Medien.
  • Unsere Kompetenz in Sachen Forschung / Forschungsförderung einbringen Forschungsbedingungen für die Biowissenschaftler verbessern; Programme zur Forschungsförderung mitgestalten.
  • Bildung, Ausbildung & Beruf kompetent fördern Biologieunterricht stärken, Übergang Schule/Hochschule optimieren; Gestaltung der Studienreform, Qualitätsmanagement und Akkreditierungsverfahren; Berufsfelder für Biowissenschaftler erschließen und erhalten, Berufs-/Karriereberatung.
  • Die Öffentlichkeit zielgerichtet informieren Verständnis für die Biowissenschaften schaffen, den Dialog zwischen Wissenschaft & Öffentlichkeit fördern.

Diese Ziele können nur gemeinsam erreicht werden. Wissenschaft, Forschung und Lehre müssen zusammen gestaltet werden. Universitäre Lehre und Schulausbildung bauen aufeinander auf. Ebenso sind Schule und öffentliche Wahrnehmung von Forschung und Wissenschaft eng verzahnt. Nur ein breit aufgestellter Verband kann in diesem komplexen Umfeld sinnvoll Impulse setzen.

Quelle: idw/Verband Deutscher Biologen und biowissenschaftlicher Fachgesellschaften (VdBiol)




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