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18.05.2007

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin veröffentlicht Arbeitsprogramm 2007-2010


Die alternsgerechte Gestaltung der Arbeit, Nanopartikel und Feinstäube, Konzepte zur Risikobewertung im Stoff- und Produktbereich sowie eine ganzheitliche Vorsorge für besonders hoch belastete Erwerbstätige gehören zu den insgesamt elf strategischen Schwerpunkten, die das Arbeitsprogramm 2007-2010 der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) setzt. Das jetzt veröffentlichte Arbeitsprogramm beruht auf einer langfristigen Strategie der BAuA mit zehn Zielen und 45 Handlungsschwerpunkten.

Das neue Arbeitsprogramm beschreibt die Schwerpunkte und Aktivitätsfelder der BAuA für den Zeitraum 2007 bis 2010. Wie ein roter Faden zieht sich die Vision der BAuA durch das Programm: Sicherheit und Gesundheit für alle in einer menschengerechten und wettbewerbsfähigen Arbeitswelt. Die darauf fußende Strategie wird von der BAuA als wesentliches Instrument zur fachlichen Weiterentwicklung angesehen. Im Einklang mit aktuellen Entwicklungen aus der Europäischen Union verfolgt die BAuA dabei einen umfassenden Ansatz für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.

Bei der Prioritätensetzung wandte die BAuA sechs Kriterien an, um die notwendigen Entscheidungen zu treffen. Die Kriterien bezogen sich auf das Risiko für Sicherheit und Gesundheit, den bestehenden Wissensbedarf, die politische Bedeutung der Thematik, ihre europäische Dimension sowie auf erkennbare Umsetzungsdefizite und die künftige Handlungsfähigkeit des Arbeitsschutzes. Auf dieser Basis entstand ein Arbeitsprogramm, das Prioritäten ausweist und seine Forschungsschwerpunkte fachlich begründet. Damit kommt die BAuA auch einer Empfehlung nach, die der Wissenschaftsrat in seinem Evaluationsbericht Anfang des Jahres aussprach.

Über die elf strategischen Schwerpunkte hinaus führt das Programm weitere fachliche Aktivitäten auf. Diese haben entweder einen engen Bezug zu den Schwerpunkten oder sind eigenständig für die Praxis oder Politikberatung von Bedeutung. Die Geschlechterperspektive (gender mainstreaming) wird als Querschnittsthema in den Fachaufgaben behandelt.

Bei der Umsetzung des Arbeitsprogramms kommt der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) als maßgebliches Instrument für den Wissenstransfer zwischen Forschung, Politik und Unternehmen eine Schlüsselrolle zu. Zudem begleitet die BAuA das Modellprogramm zur Bekämpfung arbeitsbedingter Erkrankungen und erfüllt ihre hoheitlichen Aufgaben.

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Quelle: idw/Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)




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