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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

23.04.2007

Modernes Technikzentrum für verfahrensübergreifende Werkstoffanalytik eingeweiht


Das Ende 2006 am Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden eröffnete Werkstoffdiagnosezentrum besteht aus einem Werkstoffphysikalischen Laboratorium für zerstörungsfreie und quasi-zerstörungsfreie Materialprüfung sowie einem Werkstoffmechanischen Laboratorium mit multifunktionalen und mehraxialen Versuchseinrichtungen für statische, dynamische sowie hochdynamische Strukturtests.

Im Werkstoffphysikalischen Laboratorium sind oberflächen- und volumensensitive, akustische, elektrische, mechanische und optische Prüfverfahren zur Bestimmung relevanter Materialparameter möglich. Für die akustische Diagnostik der Werkstoffschädigung stehen ein mehrkanaliges Schallemissionsanalyse-System sowie eine modulare Ultraschall-Scan-Vorrichtung zur Verfügung. Zur Charakterisierung heterogener Werkstoffgefüge im Nano- und Mikrobereich stehen moderne Mikroskope bereit. Auch thermo- bzw. photoelastische Spannungsanalysen mit Hilfe der Lock-in-Thermografie sowie der Durchlichtspannungsoptik sind möglich. Mittels eines Profilometers sind 3D-konfokale Messungen von Materialoberflächen bis in den Nanobereich realisierbar. Kernstück des werkstoffphysikalischen Laboratoriums ist ein auf den Messsystemen ATOS, PONTOS und ARAMIS basierendes hochmodernes optisches High-Speed-Computer- und Kamerasystem zur hochpräzisen Vermessung komplexer 3D-Leichtbaustrukturen.

Das Werkstoffmechanische Laboratorium umfasst eine Vielzahl servohydraulischer uni- und mehraxialer Universalprüfmaschinen und Hydropulsanlagen mit Klimakammern und Hochtemperaturöfen zur statischen, dynamischen sowie hochdynamischen Werkstoff-und Bauteilprüfung unter Temperatur-und Medieneinwirkung. Die Herzstücke des Werkstoffmechanischen Laboratoriums bilden eine Schnellzerreißmaschine, eine servohydraulische Mehraxial-Prüfmaschine sowie ein 27 Meter hoher Fallturm für Crashversuche.

Quelle: idw/Technische Universität Dresden




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