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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

16.04.2007

Neues Prüfverfahren für Handgepäck vorgestellt


Neue Techniken kommen häppchenweise: Zuerst werden die Nischen besetzt, dann der Markt überrollt. Den ersten Schritt tut nun die Direktmethanol-Brennstoffzelle aus Jülich und findet ihren Platz in einem Hubwagen, der auf der Hannover Messe erstmals zu sehen ist. Daneben wird ein neues Identifikations-Verfahren für Flüssigkeiten vorgestellt, das bei der Handgepäckkontrolle auf Flughäfen eingesetzt werden könnte.

Was ist drin? Was ist dran? Diese Fragen beantworten Jülicher Physiker mit zwei neuen Messverfahren auf dem Stand "Innovationsland NRW" (Halle 2, C36). Einerseits können nun Mikrowellenfelder genutzt werden, um die Art der Flüssigkeit in geschlossenen Flaschen zu bestimmen. Harmlose Getränke und Flüssigseifen werden so von brennbaren Lösungen und Säuren unterschieden - in Sekundenschnelle. Physikalische Grundlage der Microwave Liquid Identification (MLI) bildet dabei die elektrische Leitfähigkeit und Polarisierbarkeit der Stoffe. Mögliche Einsatzgebiete sind neben der Kontrolle von Handgepäck im Flughafen und bei Großveranstaltungen auch die Feuchtigkeitsmessung bei Baustoffen und in der Medizin.

Andererseits entwickeln Jülicher Physiker hochempfindliche supraleitende Sensoren für Magnetfelder, die SQUIDs. Sie ermöglichen es, Risse im Innern von Metallteilen aufzuspüren, mit dem Erdmagnetfeld nach Rohstoffen zu suchen oder das schlagende Herz zu beobachten.

Quelle: Forschungszentrum Jülich




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