Unsere Seite auf

Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

12.04.2007

Virtuelle Fachbibliothek Biologie "vifabio" gestartet


Informationen zur Biologie gibt es reichlich - doch wie kommt man an sie dran? Um sich künftig noch besser in den Weiten biologischer Fachinformationen zurecht finden zu können, um noch schneller die richtige Antwort zur brennenden Frage und die beste Referenz zum aktuellen Thema zu finden, gibt es seit dem 30. März "vifabio", die Frankfurter "Virtuelle Fachbibliothek Biologie".

Ausgewählte Internetquellen und ausführliche Erläuterungen der Suchmöglichkeiten helfen naturkundlich Interessierten, ihren Wissensdurst zu stillen. Egal ob es um die gefährdeten Pflanzen Hessens, die Sprache der Elefanten oder Neues aus dem Leben der Darmbakterien geht - "vifabio" macht biologische Literatur und Fachinformation für Forschung, Lehre und Studium leichter auffindbar als zuvor. Zudem gibt "vifabio" Antworten auf logistische Fragen, beispielsweise welche Fachzeitschriften online erreichbar sind oder wie man frei zugängliche Fachdatenbanken findet. Integriert in das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte überregionale Angebot sind Bibliothekskataloge, ausgewählte Internetquellen, Elektronische Zeitschriften, Datenbanken und Volltexte.

Der Virtuelle Katalog Biologie umfasst zurzeit den Fachausschnitt Biologie des Online-Katalogs (OPAC) der Universitätsbibliothek Frankfurt und den retrodigitalisierten Katalog der Senckenbergischen Bibliothek, eine der beiden Vorläuferbibliotheken der Universitätsbibliothek. Außerdem sind die Bibliothekskataloge der Projektpartner aus Berlin und Gatersleben eingebunden. In Planung ist die Anbindung des Katalogs des Naturhistorischen Museums Wien. Mit einer Suchanfrage können die vier Kataloge parallel durchsucht werden.

Im Internetquellen-Führer sind zurzeit etwa 800 qualitätskontrollierte Internetquellen aus allen Teilgebieten der Biologie in einer Datenbank erfasst und beschrieben. Zugänglich sind die Webangebote über vielfältige Suchmöglichkeiten oder durch Blättern nach Thema, Ressourcentyp oder geographischem Bezug.

Die über 300 biologischen Online-Datenbanken unter den Internetquellen sind auch gezielt über den Menüpunkt Datenbanken erreichbar. Viele sind kostenfrei über das Internet zugänglich. Ausführliche Erläuterungen erleichtern die Nutzung der Nationallizenzen, die viele neue Zugriffsmöglichkeiten auf relevante biologische Publikationen und Datenbanken bieten. Für die wichtigen Datenbanken "Biological Abstracts" und "Zoological Records" wird in Kürze für Nutzer, die nicht über eine Universität oder andere Einrichtungen Nutzungsrechte haben, ein pay-per-use Zugang eingerichtet.

In Zusammenarbeit mit der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek ist über die "vifabio" ein einfacher Zugriff auf die gerade im Bereich der Biologie besonders wichtige Publikationsform der elektronischen Zeitschrift möglich. Zurzeit sind etwa 1.950 biologische Zeitschriften verzeichnet. Je nach Ihrem Standort ist teilweise der direkte Online-Zugriff auf den Volltext möglich. Dokumentlieferdienste und Fernleihverkehr bieten in anderen Fällen Zugang zum Text.

Zu den weiteren bereits integrierten Angeboten gehört Kurt Stübers BioLib, eine digitale Sammlung von historischen Büchern aus der Biologie und nahe verwandten Fachgebieten. Die Digitalisate sind auf dem Dokumentenserver edocs der Universitätsbibliothek abgelegt und dauerhaft archiviert; sie können nun als pdf komplett heruntergeladen werden.

Über Links zum Projektpartner vdbiol (Verband Deutscher Biologen und biologischer Fachgesellschaften) ist darüber hinaus ein schneller Zugang zu biologisch interessanten Terminen, Studiengängen und Jobangeboten gewährleistet.

—> vifabio

Quelle: idw/Universität Frankfurt am Main




—> alle Nachrichten dieser Firma

Abonnieren:

Empfehlen: