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14.12.2006

Ausgezeichnete Feinstaubmessung: Aerosol-Messstation ist "Leitprojekt 2006 des Kompetenzzentrums Umwelt"


Für ihren Beitrag zum Umwelt- und Gesundheitsschutz wird die Augsburger Aerosolmessstation des GSF - Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit und ihrer Projektpartner mit dem Titel "offizielles Leitprojekt des Kompetenzzentrums Umwelt" ausgezeichnet.

Eine Jury aus Experten verschiedener Institutionen hat gemeinsam mit dem Vorstand des Fördervereins Kompetenzzentrum Umwelt Augsburg-Schwaben (KUMAS) e.V. aus 31 Bewerbungen die Messstation zum Leitprojekt 2006 gewählt.

Feinstaub beeinträchtigt erwiesenermaßen die Gesundheit. Die Klärung von Detailfragen, etwa welche Eigenschaften und welche Komponenten für die schädigende Wirkung verantwortlich sind, ist Gegenstand intensiver Untersuchungen", betont Dr. Josef Cyrys (GSF/Universität Augsburg). Antworten seien nur durch eine bessere Partikelcharakterisierung, etwa im Rahmen der gerade im Aufbau befindlichen Messstation in Augsburg, möglich. Auch den epidemiologischen Studien im Rahmen der Kooperativen Gesundheitsforschung in der Region Augsburg (KORA) kämen diese Daten zu Gute. Ein weiterer Ansatz liege auf der Identifikation von Feinstaubquellen.

"Mit unseren Messungen können wir wichtige Beiträge sowohl zur Diskussion der Ursachenbekämpfung von Feinstaub als auch zur Festlegung der Grenzwerte liefern", so Cyrys.

Seit 2004 werden an der neuen Aerosol-Messstation in Augsburg die Partikel in Echtzeit umfassend charakterisiert. Spektrometer messen Partikelanzahlkonzentrationen im Größenbereich zwischen drei Nanometern und zehn Mikrometern. Durch Anwendung von neuartigen Messverfahren werden die Partikel auf ihre physikalischen Eigenschaften und die chemische Zusammensetzung analysiert.

Quelle: GSF - Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit




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