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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

11.12.2006

Neuer Biochip als wirkungsvoller Test zum GVO- Monitoring


Das Bundeslandwirtschaftsministerium hatte wegen des problematischen Ausbreitungsverhaltens von Ölsaat den regulären Anbau von Gen-Raps untersagt. Nach Angaben des Bundessortenamtes wurde jedoch gentechnisch veränderter Raps der Sorte MS1xRF1 in mindestens 15 Orten ausgesät.

Die Eppendorf Biochip Systems GmbH hat ein innovatives Nachweisverfahren für gentechnisch veränderte Organismen (GVOs) entwickelt, welches sowohl die derzeit EU-zugelassenen GVOs nachweist als auch das Vorhandensein nicht zugelassener GVOs sicher prüft.

Das technische Prinzip beruht darauf, spezifische DNA-Elemente nachzuweisen, die nur in GVO-Pflanzen Verwendung finden. Das Eppendorf-Verfahren kombiniert die aus dem Test erhaltenen Informationen mit einer auf dem Biochip befindlichen Genbibliothek und ermittelt die Anwesenheit gen-manipulierter Organismen. Der Vorteil gegenüber herkömmlichen Tests besteht darin, gleichzeitig viele einzelne Elemente nachweisen zu können.

Die für zertifizierte Laboratorien wichtige technologische Validierung bei der EU ist seit wenigen Wochen von Eppendorf eingeleitet worden.? Die Veränderung von Pflanzen oder Verunreinigung von Nahrungsmitteln kann oftmals nur durch aufwendige Laboruntersuchungen ermittelt werden. "Die Labore müssen wissen, nach welchen Genveränderungen sie in der Erbsubstanz überhaupt suchen. Mit unserem Chip kann man einen standardisierten Test unabhängig vom Ausgangsmaterial durchführen. So gehört auch genmanipulierter Raps des Typs MS1xRF1 zu dem verfügbaren Nachweisspektrum", erläutert Dr. Sven Bülow, Geschäftsführer der Eppendorf Biochip Systems GmbH. "Schon jetzt sind wir in der Lage, mit unserem Test etwa 60% aller in der Literatur bekannten GVOs zu finden, die ideale Voraussetzung für das analytische GVO-Monitoring"

Quelle: Eppendorf Netheler Hinz GmbH




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