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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

30.11.2006

Perflourierte Tenside bestimmen


Perfluorierte Tenside (PFT) sind in letzter Zeit vermehrt in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gelangt und wurden sowohl in der Umwelt als auch in Lebensmitteln nachgewiesen. Das Bundesamt für Risikobewertung hat dabei die in einer Fischfarm nachgewiesenen Konzentrationen von PFT als nicht gesundheitlich bedenklich eingestuft.

Perfluortenside (PFT) sind synthetisch hergestellte Substanzen welche in die Stoffgruppen der perfluorierten Alkylsulfonate und die der perfluorierten Carbonsäuren eingeteilt werden. Prominente Vertreter sind Perfluoroktansulfonsäure (PFOS) und Perfluoroktansäure (PFOA).

PFT sind sowohl wasser- als auch fettabweisend und finden seit Jahren in einer Vielzahl von industriellen Produkten (z.B. Textilien, Teppichen, Papier und Verpackungen sowie Feuerlöschschäumen) und Prozessen (Foto- und Halbleiterindustrie) ihre Verwendung.

PFT besitzen eine sehr hohe thermische und chemische Stabilität, sie sind biologisch praktisch nicht abbaubar (persistent) und reichern sich in der Umwelt und im Menschen an. PFOS und PFOA wurden u. a. in marinen Säugern und Fischen weltweit gefunden. Die toxischen Eigenschaften der PFT variieren und sind, ebenso wie die globalen Verteilungsmechanismen, noch nicht vollständig aufgeklärt. Die US-EPA stuft sowohl PFOS als auch PFOA als Krebs erregend ein.

Eurofins | WEJ bietet Ihnen die Untersuchung auf eine Vielzahl von unterschiedlichen PFT Verbindungen in Lebensmitteln und Umweltmatrizes mit modernster Technik an.

Quelle: Eurofins Scientific




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