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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

28.09.2006

Neue VDI-Richtlinie zur Überwachung des Anbaus gentechnisch veränderter Pflanzen


Mithilfe der Richtlinienreihe VDI 4330 können die normativen Bestimmungen des Gentechnikrechts mit Methoden für eine Beobachtung ökologischer Wirkungen von gentechnisch veränderten Pflanzen (GVP) ausgefüllt werden. Das neu im Oktober 2006 erscheinende Blatt 1 ist die übergeordnete Rahmenrichtlinie, die die methodischen Richtlinien der Serie VDI 4330 bündelt. Sie wendet sich an sämtliche Akteure, die ein GVP-Monitoring durchführen wollen. Dies sind beispielsweise Anwender der grünen Gentechnik, Behörden oder universitäre Einrichtungen.

Die Richtlinie beschreibt die auf vielfältigen biologischen und ökosystemaren Ebenen und auf unterschiedlichen trophischen Stufen wirksam werdenden möglichen Umweltwirkungen transgener Kulturpflanzen. Ein zentraler Punkt der Richtlinie ist die Beschreibung der Anforderungen an ein Beobachtungskonzept. Die Richtlinie nennt Kriterien für die Auswahl von Beobachtungsflächen und Erhebungsmethoden, für die Qualitätssicherung und die Dokumentation der Parameter, Methoden, Erhebungsintervalle und Erhebungsorte. Sie listet Schutzgüter und Schutzziele auf und stellt Prüfpunkte zusammen, die bei einer Beobachtung ökologischer Wirkungen von GVP berücksichtigt werden müssen. Mithilfe dieser Prüfpunkte kann der Zustand der Schutzgüter hinreichend beschrieben werden.

Quelle: Verein Deutscher Ingenieure (VDI)




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