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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

12.05.2006

Optische Industrie für 2006 optimistisch


Die deutsche Industrie für optische, medizinische und mechatronische Technologien geht von einer weiteren Steigerung insbesondere der Auslandsumsätze im laufenden Jahr aus. Daraus werden leichte Wachstumsimpulse für die Beschäftigung abgeleitet. Das Inlandsgeschäft wird dagegen von den Herstellern nach wie vor eher zurückhaltend bewertet. Insgesamt wird ein Umsatzplus in Höhe von rund 5 % erwartet, womit der Branchenumsatz der fast 3.000 Betriebe mit knapp 42 Milliarden Euro einen neuen Rekordwert erreichen würde. Dies erklärte der SPECTARIS-Vorsitzende Dr. Michael Kaschke am Rande der Feierlichkeiten zum 125-jährigen Jubiläum des Verbandes in Berlin.

Basis für den Erfolg der Unternehmen ist die hohe Innovationskraft der Branche. Mehr als 9 % ihres Umsatzes investieren die Firmen durchschnittlich in den Bereich Forschung & Entwicklung und über 16 % der Beschäftigten sind dort tätig. Es überrascht daher nicht, dass der Umsatzanteil innovativer Produkte (jünger als 5 Jahre) bei über 50 %, in Teilbereichen sogar deutlich darüber liegt. Während beim Auslandsumsatz von einem Zuwachs um mindestens 8 % auf rund 25 Milliarden Euro ausgegangen wird, lautet die mehrheitliche Prognose für das Inlandsgeschäft Stagnation. In einigen Teilbereichen, etwa in den Segmenten Consumer Optics (Augenoptik) oder im Be-reich Analysen-, Bio- und Laborgeräte werden allerdings auch Umsatzzuwächse in Deutschland erwartet. Begünstigt wird diese Entwicklung von der derzeit insgesamt positiven Wirtschaftsstimmung im Inland. Aufgrund der optimistischen Umsatzprognose wird auch bei der Beschäftigtenzahl mit einem erneuten Anstieg um etwa 1 % gerechnet. Die Anzahl der Mitarbeiter läge damit im laufenden Jahr bei rund 258.000.
Dr. Michael Kaschke: "Die Zeichen stehen also gut, dass sich die hohen Erwartungen der Hersteller in diesem Jahr erfüllen und die optische Industrie auch in 2006 auf dem bereits eingeschlagenen Wachstumspfad bleibt. Für die Zukunft ist es allerdings unerlässlich, die bestehenden Voraussetzungen des Forschungs- und Entwicklungsstandortes Deutschland weiter zu verbessern. Dazu müssen wir vor allem die Netzwerkarbeit zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik ausbauen, und das Angebot an qualifizierten Arbeitskräften erhöhen."

Quelle: SPECTARIS Industrieverband




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