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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

03.01.2006

Studie zu den Auswirkungen einer Neuordnung des deutschen Akkreditierungs- und Anerkennungswesens


Die derzeitige Situation des deutschen Anerkennungs- und Akkreditierungswesens macht aus Sicht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) eine Neuordnung auf der Grundlage einer gesetzlichen Regelung dringend notwendig.

Die Organisation der Anerkennung und Akkreditierung in Deutschland unterscheidet sich wesentlich von anderen internationalen Organisationsformen und erscheint im Zeitalter der Globalisierung nicht mehr wettbewerbsfähig.

Durch eine Studie hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit die möglichen Auswirkungen einer Neuordnung des deutschen Anerkennungs- und Akkreditierungswesens untersuchen lassen. Die Finanzierung der Studie wurde aus Mitteln der Ressortforschung des BMWA und durch die Wirtschaft unter Federführung der Trägergemeinschaft für Akkreditierung GmbH (TGA) sichergestellt.

Die Studie wurde in vier Modulen erarbeitet:

Modul 1 enthält Begriffsbestimmungen als gemeinsame Grundlage der Module und wurde als Eigenleistung im Geschäftsbereich des BMWA erarbeitet durch Matthias Honnacker und Ingo Ruthemeier, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA).

Modul 2 enthält Aussagen über den Nutzen der Anerkennung und Akkreditierung im volks- und betriebswirtschaftlichen Zusammenhang und wurde erstellt durch Professor Jürgen Ensthaler und Kai Strübbe, Lehrstuhl für Zivil- und Wirtschaftsrecht an der Universität Kaiserslautern. Dieses Modul wurde aus Mitteln der Wirtschaft finanziert.

Modul 3 stellt das deutsche Anerkennungs- und Akkreditierungswesen in den europäischen und internationalen Kontext und wurde als Eigenleistung im Geschäftsbereich des BMWA verfasst durch Dr. Monika Wloka, Natalie Bendix und Susanne Stobbe, Bundesanstalt für Materialforschung und Prüfung (BAM).

Modul 4 untersuchte den Nutzen der Neuordung des deutschen Anerkennungs- und Akkreditierungswesens auf Grundlage des Referentenentwurfs eines zukünftigen deutschen Akkreditierungsgesetzes und wurde als Ressortforschung des BMWA erarbeitet durch Professor Blum, Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und Isabelle Jänchen, [j2]consult Jänchen & Partner Beratende Volksund Betriebswirte, Dresden.

Den Bearbeitern wurde als Arbeitsgrundlage der Referentenentwurf des Gesetzes zur Neuordnug des deutschen Anerkennungs- und Akkreditierungsgesetzes durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit zur Verfügung gestellt. Im Folgenden werden wesentliche Aussagen zu Akkreditierung und zu den Ergebnissen der Studie zusammengefasst. Dazu wurden die Texte der Studienmodule und ihrer Einzelzusammenfassungen aufgegriffen, sprachlich angepasst und miteinander verknüpft, um zu diesem umfassenden Themenkomplex eine schnelle Orientierung zu ermöglichen.

Quelle: Deutscher Akkreditierungsrat DAR




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