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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

11.03.2005

Neuer Pollenmonitor erleichtert Allergikern das Leben


Ein neues System wird künftig Pollenflugwarnungen viel präziser und schneller abgeben. Für mehr als zwölf Millionen Pollenallergiker in Deutschland bedeutet das eine enorme Erleichterung und mehr Lebensqualität. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt von 2003 bis 2006 mit rund 1,1 Millionen Euro. Der Deutsche Wetterdienst stellte am heutigen Dienstag in Freiburg den Prototyp vor, der im Verbundprojekt "OMNIBUSS" entwickelt worden ist.

Das neue Verfahren ermittelt vollautomatisch die Pollenbelastung und sendet die Daten unmittelbar von der Messstation zur Auswertung an den Deutschen Wetterdienst. Auf diese Weise ist es erstmals möglich, ein flächendeckendes Netz von Messstationen aufzubauen. Der Pollenmonitor wurde im Labor ausgiebig getestet und zeigte dabei eine Erkennungsrate von etwa 90 Prozent. Aufgrund der präziseren und rascheren Vorhersage können Allergiker sich wirksamer auf den jeweiligen Pollenflug einstellen.

Möglich wird dies durch neue Optische Technologien: Durch ein robustes automatisiertes optisches Messsystem und eine speziell entwickelte Bildverarbeitung werden Art und Anzahl der Pollen analysiert.

Seit den 80er Jahren sind Polleninformationen über den Deutschen Wetterdienst " in Kooperation mit der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst abrufbar. Die geringe Zahl an Messstationen und das zeitaufwändige Messverfahren führten allerdings bisher zu Qualitätsverlusten. So beruhte die Vorhersage auf Messungen, die mindestens einen Tag alt waren.

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Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)




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