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17.02.2005

Degussa verkauft Nukleinsäure-Gruppe Proligo an Sigma-Aldrich


Die Degussa AG, Düsseldorf, hat die Proligo-Gruppe mit Sitz in Boulder, Colorado/USA, an das Life-Science-Unternehmen Sigma-Aldrich Corporation, St. Louis, Missouri/USA, veräußert. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Bundeskartellamts.

Der Jahresumsatz der Proligo, bei der weltweit insgesamt rund 300 Beschäftigte tätig sind, betrug im Jahr 2004 30,9 Mio. Euro. Mit Standorten in Hamburg, Paris, Boulder, Singapur, Kyoto und Lismore/Australien ist Proligo auf dem Gebiet der Nukleinsäuren sowie der Oligonukleotidsynthese aktiv. Nukleinsäuren sind die Bausteine der Erbsubstanz aller Organismen.

Als Nummer sechs im Oligonukleotidmarkt verfügt Proligo nicht über die Möglichkeiten, aus eigener Kraft eine führende Stellung zu erringen. Zudem wird für diesen Markt eine starke Konsolidierung erwartet. Degussa hat deshalb für Proligo in den letzten Monaten strategische Optionen geprüft.

In der neuen Eigentümerstruktur bieten sich für Proligo gute Entwicklungsmöglichkeiten. Sigma-Aldrich übernimmt die Proligo-Gruppe als Ganzes. Als ein weltweit führendes Life-Science und High-Tech-Unternehmen strebt Sigma-Aldrich nach eigenen Angaben an, seine Aktivitäten im Nukleinsäuremarkt deutlich auszubauen. Dabei soll Proligo eine wichtige Rolle zukommen. Sigma-Aldrich ist mit 6.000 Beschäftigen in 34 Ländern der Welt aktiv und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2004 einen Umsatz von 1,4 Mrd. Dollar.

Quelle: Degussa AG




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