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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

06.12.2005

Zur Belastung von Gewässern mit Toxinen cyanobakteriellen Ursprungs


Cyanobakterien sind Prokaryoten, die unter Nutzung von Lichtenergie und Chlorophyll-a anorganische in organische Verbindungen umwandeln. Sie besitzen das Pigment Phycocyanin, so dass Cyanobakterien auch als Blaualgen (blue-greens) bezeichnet werden. Besonders gut wachsen diese Algen in einem ruhigen Wassersystem vor allem in Binnenseen und im Brackwasser, bei erhöhten Wassertemperaturen, die überwiegend im Sommer erreicht werden und bei hohen Nährstoffgehalten, insbesondere von Stickstoff und Phosphor, die vor allem in dichtbesiedelten Gegenden durch häusliche, industrielle und auch landwirtschaftliche Abwässer bedingt sind. Unter diesen Bedingungen kann es zur Bildung von Algenteppichen kommen, welche mit einer Verfärbung der Gewässeroberfläche und der Bildung von "off-flavor"-Gerüchen, hervorgerufen durch Abbauprodukte des Fettsäure- und Aminosäurestoffwechsels, einhergehen. Das gravierendste Problem stellt allerdings die Bildung von Substanzen mit stark toxischer Wirkung gegenüber Menschen und Tieren dar, denn cyanobakterielle Toxine können über das Trinkwasser, aber auch über Produkte von Aquakulturen wie Muscheln, Krebse und Fische aufgenommen werden, wobei es zu schweren Erkrankungen kommen kann.

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Quelle: Aktuelle Wochenschau




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