Unsere Seite auf

Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

04.11.2005

Richtlinie VDI 2267 Blatt 15: Messen der Massenkonzentration von Schwermetallen als Bestandteile des Staubniederschlages mittels ICP-MS


Die Richtlinie VDI 2267 Blatt 15 beschreibt ein vollständiges und validiertes Messverfahren zur Bestimmung des Gesamtgehaltes von As, Ca, Cd, Co, Cr, Cu, K, Mn, Ni, Pb, Sb, V und Zn im Staubniederschlag. Unter Staubniederschlag im Sinne der Richtlinie wird der Trockenrückstand des während der Exposition in einem Topfsammler gesammelten atmosphärischen Stoffeintrages verstanden. Der Trockenrückstand wird in einem oxidierenden Säurebad aufgeschlossen. Hierzu beschreibt die Richtlinie zwei offene Aufschlussvarianten und einen geschlossenen Mikrowellenaufschluss, die sich in der Praxis bewährt haben. Die anschließende Analyse der Aufschlusslösung auf die aufgeführten Metalle und Halbmetalle erfolgt mit einem Massenspektrometer mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP-MS, Inductively Coupled Plasma Mass Spectrometer).

In den Blättern der Richtlinie VDI 2267 werden vollständige Methoden zur Bestimmung von Metallen und Halbmetallen im Schwebstaub der Außenluft und im Staubniederschlag dargestellt, die aus Feuerungsanlagen sowie bei ihrer Herstellung und Verarbeitung in die Außenluft gelangen. Die Auswahl der zu bestimmenden Komponenten erfolgte nach den in der 17. Verordnung zur Durchführung des Bundesimmissionsschutzgesetzes (17. BImSchV) oder der Ersten Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Bundesimmissionsschutzgesetz (TA Luft) aufgeführten Elementen.

Hrsg.: VDI Verein Deutscher Ingenieure,
Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN - Normenausschuss KRdL
Ausgabedatum: November 2005
Ersetzt den Entwurf vom März 2004

Quelle: Verein Deutscher Ingenieure (VDI)




—> alle Nachrichten dieser Firma

Abonnieren:

Empfehlen: