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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

01.11.2005

Sonderpostwertzeichen zum Nobelpreisjubiläum von Robert Koch


Ab 3. November 2005 wird ein Sonderpostwertzeichen an das Nobelpreisjubiläum von Robert Koch erinnern. Der berühmte Mediziner und Forscher erhielt die Auszeichnung 1905 in Anerkennung seiner Untersuchungen und Entdeckungen im Bereich der Tuberkulose. Das Sonderpostwertzeichen wird am Donnerstag, dem 3.11.2005, um 11.00 Uhr im Robert Koch-Institut, Nordufer 20, 13353 Berlin erstmals offiziell von Bundesfinanzminister Hans Eichel präsentiert.

Nach der Vorstellung der Briefmarke überreicht der Bundesfinanzminister Alben mit Erstdrucken des Postwertzeichens an ausgewählte Empfänger. Danach folgt ein Festvortrag, Volker Erfle vom GSF - Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit spricht über die Renaissance der Infektionskrankheiten.

Am Erstausgabetag 3. November 2005 besteht für Interessierte zwischen 9 und 12 Uhr die Möglichkeit, im Foyer des Instituts bei einem Sonderpostamt der Deutschen Post einen Sonderstempel zu bekommen, der nur an diesem Tag verfügbar ist. Außerdem kann eine kleine Ausstellung des Wernigeröder Briefmarkenvereins zu Robert-Koch-Briefmarken besucht werden.

Robert Koch gilt neben dem Franzosen Louis Pasteur als Vater der Bakteriologie. Koch züchtete Mikroben auf speziellen, von ihm entwickelten Nährböden und nutzte besondere Färbetechniken. Als Amtsarzt gelang es ihm 1876, die bis dahin unverstandene Infektionskette des Milzbranderregers zu entschlüsseln und damit als erster einen Mikroorganismus als Ursache einer Infektionskrankheit zu belegen. Im Jahre 1880 wechselte er nach Berlin an das Kaiserliche Gesundheitsamt. Dort entdeckte er 1882 den Tuberkelbazillus, kurz darauf das Cholerabakterium. 1891 wurde das "Königlich Preußische Institut für Infektionskrankheiten" in unmittelbarer Nähe der Charité eröffnet. Neun Jahre später folgte die Verlegung in einen Neubau, den Robert Koch selbst mitgeplant hatte, am Nordufer in Berlin Wedding, und noch heute trägt die Einrichtung den Namen des Gründers.

Quelle: Robert Koch-Institut




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