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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

08.02.2005

Dem Nährstoff- und Signaltransport der Pflanzen auf der Spur


Die Wechselwirkungen von Pflanzen mit ihrer Umwelt und die Reaktionen von Pflanzen auf wechselnde Umweltbedingungen sind ein hochaktuelles Forschungsgebiet der Umweltforschung. Dies stellt höchste Anforderungen an die anorganische und organische Analytik, da kleinste Volumina (z. B. von Einzelzellen), aber auch äußerst komplexes Probenmaterial untersucht werden muss.

Die Pflanze besteht aus einem komplexen System von Transportwegen verschiedenster Qualität und zellulären Speichern - sie stehen in vielfältigen Wechselwirkungen mit der Umwelt. Die Wurzeln der Pflanze stehen mit Mikroorganismen und Pilzen im Boden in direktem Austausch. Dabei geht die Pflanze auch symbiotische Beziehungen beispielsweise mit spezifischen Pilzen (Mykorrhiza) ein. Diese Pilze besitzen die Fähigkeit, Nährstoffe wie Phosphor aus dem Boden verfügbar zu machen und diese der Pflanze im Austausch gegen Kohlehydrate zur Verfügung zu stellen. Die Pflanze selbst versucht ihrerseits durch Abgabe organischer Säuren (z.B. Citrat, Succinat, Malat) mineralische Nährstoffe im Boden in eine lösliche Form zu überführen, um diese dann mit dem Bodenwasser in gelöster Form aufzunehmen. Derartige Exsudate (Ausscheidungen) - dienen dann wiederum als Nährstoffquelle für die zahlreichen Bodenmikroorganismen und sind Ausgangspunkt für die Vielfalt der Bodenfauna. Von der Pflanze aufgenommene Nährstoffe werden dann entweder in der Wurzel selbst verwendet oder über ein Transportsystem gemeinsam mit Wasser im so genannten Transpirationsstrom zu Blättern, Blüten oder Früchten transportiert.

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Quelle: Aktuelle Wochenschau




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