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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

07.02.2005

Bunsen-Preis 2005 für Arbeiten zur Flugzeitmassenspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma


Der Deutsche Arbeitskreis für angewandte Spektroskopie (DASp) verleiht am 9. März den Bunsen-Kirchhoff-Preis 2005 an Dr. Nicolas Bings, Universität Hamburg. Die Auszeichnung findet im Rahmen des Bunsen-Kirchhoff-Symposiums während des CANAS 05 (Colloquium Analytische Atomspektroskopie) in Freiberg statt. Der DASp ist ein Arbeitskreis der Fachgruppe Analytische Chemie der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh).

Bings erhält den Preis für seine Arbeiten zur Flugzeitmassenspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma. Das ist, wie der DASp-Vorsitzende Professor Dr. José Alfons Clément Broekaert erläutert, eine neue Methode zur Bestimmung von sehr kleinen Mengen vieler Elemente anhand ihrer Masse-zu-Ladungsverhältnisse. Das zu untersuchende Material, beispielsweise aus dem biomedizinischen Bereich, wird in ein induktiv, d.h. wie im Mikrowellenherd, erhitztes Gas eingebracht, das mehrere 1000 Grad heiß ist. Hier setzen die Atome Elektronen frei und gehen in Ionen über. Diese werden in einem Vakuum durch ein angelegtes elektrisches Feld beschleunigt. In der anschließenden feldfreien Driftstrecke werden sie nach Massen getrennt und detektiert.

Der Bunsen-Kirchhoff-Preis für Analytische Spektroskopie wird seit 1990 vergeben. Er ist mit 2500 Euro dotiert, die die Firma PerkinElmer bereitstellt.

Quelle: Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh)




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